Eishockey

Eisbären Berlin: Noebels holt sich gegen Krefeld den Rekord

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Marcel Stein
Eisbären-Stürmer Marcel Noebels (vorn) gelingt gegen Krefeld ein Klubrekord.

Eisbären-Stürmer Marcel Noebels (vorn) gelingt gegen Krefeld ein Klubrekord.

Foto: nordphoto GmbH / Engler / picture alliance / nordphoto GmbH / Engler

Die Eisbären Berlin setzen mit dem 6:1 gegen Krefeld ihre Heimserie fort. Pföderl trifft erstmals nach neun Spielen nicht.

Berlin. Es gibt Gegner, bei denen man geneigt ist, sie zu unterschätzen. In diese Kategorie gehören in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) in dieser Saison auf jeden Fall die Krefeld Pinguine. Lediglich zwei Siege stehen nach mehr als einem Dutzend Partien zu Buche, dazu über 70 Gegentore. Leichtes Spiel für starke Teams möchte man also meinen, wenn sie auf die Rheinländer treffen. Doch diese hatten bei den Eisbären Berlin durchaus eine Phase, in der sie das Spiel hätten an sich reißen können. Das verhinderten die Berliner jedoch und gewannen 6:1 (2:0, 1:1, 3:0).

Damit festigten die Eisbären ihre Spitzenposition in der Gruppe Nord gegen den Letzten, feierten zudem auch im achten Heimspiel der Saison einen Sieg und den bereits vierten Erfolg in Serie. Einen Klubrekord konnten sie überdies bejubeln, denn Stürmer Marcel Noebels sammelte mit seinen drei Vorlagen auch im 14. Spiel hintereinander Scorerpunkte. Das gelang bisher keinem Profi im EHC-Trikot.

Freitag sind die Eisbären Berlin zu Gast in Köln

Reihenkollege Leonhard Pföderl hatte bereits zuvor einen EHC-Rekord aufgestellt mit Toren in neun Spielen in Serie. Er war schon auf der Jagd nach der DEL-Bestmarke (13 Spiele mit Torerfolg). Doch gegen Krefeld trugen sich zunächst andere in die Schützenliste ein. Kris Foucault nutzte gleich das erste Überzahlspiel (5.). Die Berliner drängten die Gäste mit viel Tempo in die Defensive, Jonas Müller erhöhte folgerichtig auf 2:0 (13.).

Allerdings kamen die Pinguine im zweiten Drittel besser ins Spiel, verkürzten in Überzahl durch Martin Schymainski (23.) und waren nicht weit vom Ausgleich entfernt. Doch erneut im Powerplay traf Lukas Reichel zum 3:1 und bremste die Krefelder Bemühungen (33.). Danach ging es nurmehr darum, ob Pföderls Serie hält, er den DEL-Rekord anvisiert. Doch Matt White erzielte das 4:1 (46.), Zach Boychuk das 5:1 (ÜZ/58.) und Frank Hördler das 6:1 (60.). Pföderl traf nicht mehr und kann nun am Freitag in Köln (18.30 Uhr/Magentasport) eine neue Serie starten.

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