Eisbären Berlin

Eisbären Berlin: Zugang Boychuk findet seinen Rhythmus

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Marcel Stein
Eisbären-Neuling Zach Boychuk nimmt erst einmal Kontakt zu den Offiziellen auf.

Eisbären-Neuling Zach Boychuk nimmt erst einmal Kontakt zu den Offiziellen auf.

Foto: Andreas Gora / picture alliance/dpa

Der neue Stürmer der Eisbären deutet gegen Iserlohn an, dass er die Berliner verstärken kann. DEL passt den Spielplan an

Berlin. Die vergangenen Tage waren nicht einfach. Sitzen, abwarten, vielleicht mal ein bisschen Gymnastik oder was sich sonst noch so auf ein paar Quadratmetern für den Körper anstellen lässt. Aber die Regeln sind streng in diesen Zeiten. Daher musste Zach Boychuk fünf Tage im Hotel ausharren, seine Quarantäne überbrücken. Gelungen ist es ihm ganz passabel. „Für das alles habe ich mich ganz gut gefühlt, ich hatte gute Beine“, sagte der Zugang der Eisbären Berlin nach seinem ersten Einsatz für den Zweiten der Gruppe Nord in der Deutschen Eishockey Liga (DEL).

Boychuk (31), ein Mann mit einiger Erfahrung in der NHL und in Russland, fügte sich ordentlich ein in das Team, mit dem er vor dem Spiel gegen die Iserlohn Roosters (4:2) nur eine Trainingseinheit absolvieren konnte. Er war in Über- und Unterzahl im Einsatz, hatte eine positive Bully-Quote. „Mein Tempo war gut, ich hatte einige Chancen“, zeigte sich der Angreifer, dem ein Alleingang und ein Pfostenschuss gelang, zufrieden. Was er auch sein konnte angesichts dessen, dass er vergangene Saison in der Schweiz lediglich 15 Partien bestritt.

Partien vom Ende der Hauptrunde werden in Februar-Pause vorverlegt

Der Rhythmus wird für den Kanadier schon bald wieder deutlich straffer werden. Denn aufgrund der Streichung der für den 10. und 11. Februar geplanten Länderspiele zwischen der Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) und der Schweiz hat die DEL beschlossen, die avisierte Februar-Pause zu verkürzen und Ligaspiele, die für Mitte März zum Ende des ersten Teils der Hauptrunde terminiert waren, jetzt vorzuziehen.

Hintergrund ist es, die frei gewordene Zeit nicht ungenutzt verstreichen zu lassen. Bislang läuft der Spielbetrieb in der DEL reibungslos, was sich durch die Pandemie aber auch ändern kann. Daher waren alle Klubs angewiesen, die kurzfristige Verfügbarkeit der Hallen zu prüfen. Das ist schnell über die Bühne gegangen, bereits am Freitagabend konnte die Liga die neuen Termine bekanntgeben. Die Eisbären gastieren nun nicht am 18. März bei den Krefeld Pinguinen, sondern bereits am 11. Februar. Schon einen Tag später treten die Berliner in Iserlohn an. Die Zeit des Herumsitzens ist für Boychuk dann definitiv vorüber.

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