Eishockey

Die Eisbären halten Anschluss an die Tabellenspitze

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Marcel Stein
Eisbären-Trainer Serge Aubin sah ein Spiel mit Höhen und Tiefen. 

Eisbären-Trainer Serge Aubin sah ein Spiel mit Höhen und Tiefen. 

Foto: Andreas Gora / dpa

Gegen Iserlohn brauchen die Berliner viel Geduld. Aber ihnen gelingt beim 4:2 auch im sechsen Heimspiel der Saison wieder ein Sieg.

Berlin. Die Gefühle, die Serge Aubin in den vergangenen beiden Spielen durchlebte, waren ziemlich wechselhaft. Der Trainer sah seine Mannschaft mit guten Phasen, musste aber ebenso viele schlechte registrieren. Natürlich ist der Coach der Eisbären Berlin bestrebt, seinem Team zu einem konstanteren Auftreten zu verhelfen, allerdings zeigte es auch gegen die Iserlohn Roosters zwei Gesichter. Immerhin hatten die Berliner dabei das bessere Ende für sich, setzten sich 4:2 (1:2, 2:0, 1:0) durch und hielten in der Gruppe Nord der Deutschen Eishockey Liga (DEL) den Anschluss an Spitzenreiter Bremerhaven.

Nach dem 3:5 am Montag bei der Düsseldorfer EG stand die Mannschaft bei Trainer Aubin in der Bringschuld. Der hatte sich ob der mäßigen Einstellung gegen die Rheinländer beschwert und wollte gegen die Sauerländer nun eine Steigerung sehen. Doch nach einem glücklichen Treffer von Leonhard Pföderl (6.) dauerte es nicht lang, bis den Eisbären das Spiel komplett aus der Hand zu gleiten drohte. Erst traf Ryan Johnston unbedrängt zum Ausgleich (9.), in Überzahl erzielte der ebenso freie Joseph Whitney das 2:1 für Iserlohn (11.). Wenige Sekunden später lag der Puck erneut im Berliner Netz, doch nach Videobeweis wurde auf Torhüter-Behinderung entschieden.

Foucault und Fiore drehen das Spiel für die Eisbären

Es brauchte etwas Zeit, bis die Eisbären sich davon erholten. Doch es gelang ihnen, Bewegung und Tempo in ihr Spiel zu bringen – und damit das, was zuvor gefehlt hatte. Einige Alleingänge und Pfostentreffer, unter anderem von Zugang Zach Boychuk im ersten DEL-Spiel, zeugten vom Bemühen der Berliner. Irgendwann gewannen sie auch die Souveränität zurück, die vor allem die Heimspiele in der bisherigen Saison prägte. Allerdings mussten die Eisbären viel Geduld aufbringen, bis aus dem stärker werdenden Druck auch Treffer entsprangen. Kris Foucault (32.) glich schließlich aus, Giovanni Fiore traf in Überzahl zum 3:2 (34.).

Danach konnte sich EHC-Trainer Aubin daran erfreuen, dass seine Mannschaft, für die Mark Zengerle zum 4:2 traf (59.), die Partie nicht wieder leichtfertig anging, sondern konzentriert zu Ende brachte und den sechsten Sieg im sechsten Heimspiel einfuhr.

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