Eishockey

Eisbären-Duell in Düsseldorf verspricht viel Unterhaltung

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Marcel Stein
Die Eisbären, hier Giovanni Fiore (l.), müssen in Düsseldorf gut ins Spiel kommen.

Die Eisbären, hier Giovanni Fiore (l.), müssen in Düsseldorf gut ins Spiel kommen.

Foto: Christophe Gateau / dpa

Die DEG trifft oft und kassiert gern. Vor allem Letzteres müssen die Eisbären Berlin bei den Rheinländern ausnutzen.

Berlin. Der Blick auf die Tabelle ist derzeit nur bedingt empfehlenswert. Wegen der zerpflückten Spieltage in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) ändert sich das Bild nahezu jeden Tag. Aber die Leistung der anderen soll ja ohnehin nie im Mittelpunkt stehen, so auch bei den Eisbären Berlin, die lieber auf sich selbst schauen.

Schließlich war das eigene Auftreten in den bisherigen beiden Auswärtsspielen nicht fehlerfrei. "Wir brauchen einen guten Start, das ist ganz wichtig. Das hat bisher nicht so gut geklappt", findet Angreifer Mark Olver. Dem 0:1 n.P. in Wolfsburg und dem 2:5 in Iserlohn soll am Montagabend in Düsseldorf nun der erste Sieg in der Fremde folgen (18.30 Uhr, Magentasport).

Ex-Eisbären-Stürmer Fischbuch beeindruckt bei der DEG

Das findet auch Trainer Serge Aubin. "Es ist Zeit jetzt. Dazu müssen wir einfach spielen, aber hart arbeiten", sagt der Coach der Berliner, der gerade nach dem starken Spiel gegen die Kölner Haie (5:0) darauf setzt, dass sein Team gefestigt genug ist, die Vorgaben umzusetzen. Die lauten in Düsseldorf ganz klar: "Wir dürfen möglichst keine Strafen nehmen", so Aubin. Die DEG trifft nämlich besonders gern in Überzahl, nutzt 36 Prozent der Situationen und damit so viele wie kein anderes Team.

Überhaupt sind die Rheinländer offensiv sehr erfolgreich, kein Team in der Gruppe Nord hat mehr als die 22 Treffer der DEG zu bieten, die mit Daniel Fischbuch auch den Topscorer der Liga stellt. Wobei die Wandlung von Fischbuch einmal mehr beeindruckt. 2019 wechselte er nach erfolglosen Jahren in Berlin nach Nürnberg, blühte dort auf und reihte sich mit 19 Toren und 29 Vorlagen unter den besten Stürmern der Liga ein. Nach einer Saison an der Noris ging er nach Düsseldorf und knüpft nun nahtlos an seine Leistungen an mit vier Toren und sieben Vorlagen in fünf Spielen.

Allerdings sind die Rheinländer auch sehr anfällig in der Defensive, haben nach dem punktlosen Schlusslicht Krefeld die zweitmeisten Gegentore (21) in der Gruppe Nord kassiert. Das verspricht ein kurzweiliges Duell zwischen der DEG und dem EHC.

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