Eisbären Berlin

Eisbären Berlin müssen gegen München offensiver werden

Nach der zweiten Niederlage im Magentasportcup gegen Mannheim müssen die Eisbären Berlin gegen München an ihrer Torgefährlichkeit arbeiten.

Torhüter Jacob Ingham und die Defensive sind kein Problem der Eisbären Berlin.

Torhüter Jacob Ingham und die Defensive sind kein Problem der Eisbären Berlin.

Foto: Uwe Anspach / dpa

Berlin.  Fast entsteht der Eindruck, die Eisbären Berlin hätten gar nicht verloren. Ungewöhnlich positiv sind jedenfalls die Reaktionen, die diese zweite Niederlage am zweiten Spieltag des Magentasportcups gegen den Eishockey-Rivalen Adler Mannheim 0:3 (0:0, 0:0, 0:3) einordnen. „Im Großen und Ganzen war es ein gutes Spiel von uns und wir können zufrieden sein“, so etwa Stürmer Leo Pföderl, „ nach dem Spiel gegen Schwenningen war es auf jeden Fall ein Schritt in die richtige Richtung .“

Und auch Torhüter Jacob Ingham, der am Donnerstagabend seine erste Profi-Partie zwischen den Pfosten der Eisbären absolvierte, sagte: „Insgesamt war das heute eine gute Leistung. Heute war mehr drin.“

Eisbären Berlin stark in der Defensive, schwach im Angriff

Tatsächlich - im Vergleich zur bitteren Pleite im Auftaktspiel des Turniers gegen die Wild Wings mit 1:5 (1:1, 0:2, 0:2) hat sich die junge Mannschaft, die noch nicht wirklich als Einheit zueinander gefunden hat, deutlich verbessert. Gerade Ingham hatte in seiner Feuertaufe einen starken Auftritt und trug seinen Teil dazu bei, dass die ersten beiden Drittel aus Berliner Sicht gegentorlos blieben.

Was die Berliner Gutes in der Defensive boten, fehlte ihnen derweil im Angriff. Die Eisbären waren hier weitestgehend harmlos, fielen nicht durch Torgefährlichkeit auf. Eine weitere Schwäche: Strafen. „Wir haben zu viele Strafzeiten genommen, und auf Dauer geht es dann natürlich nicht gut“, so Nationalspieler Leon Gawanke. Er mahnte für die Zukunft sogleich „mehr Kommunikation“ auf dem Eis an.

Eisbären Berlin müssen nun gegen München ins nächste Spitzen-Spiel

Am Ende bleibt es daher trotz Verbesserungen in Form und Konzentration eine Niederlage und Berlin weiterhin nur auf Platz vier der Gruppe B.

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Viel Zeit zum Sammeln haben die Eisbären aber nicht. Denn schon am Sonnabend geht es für sie in das nächste Spitzen-Spiel gegen den EHC Red Bull nach München (17 Uhr, Magentasport). Für eine Mannschaft, die sich im Findungsprozess befindet, ist das sicher keine leichte Aufgabe. Im schlimmsten Fall droht die dritte Niederlage im dritten Turnierspiel.

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