Eisbären Berlin

Eisbären bringen wieder Eishockey nach Berlin

Am Wochenende spielen die Eisbären Berlin gegen Red Bull München nach sieben Monaten erstmals wieder Eishockey im Wellblechpalast.

Frank Hördler (links) kämpft am Wochenende erstmals als Kapitän gegen Red Bull München um den Puck. Foto: Andreas Gora/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Frank Hördler (links) kämpft am Wochenende erstmals als Kapitän gegen Red Bull München um den Puck. Foto: Andreas Gora/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Foto: Andreas Gora / dpa

Berlin. 216 zugelassene Zuschauer sind nicht viel. Gerade natürlich, wenn man es wie die Eisbären Berlin gewohnt ist, in der Mercedes-Benz Arena vor 14.200 Fans in der ausverkauften Arena zu spielen. Aber in Zeiten der Corona-Pandemie sind eben auch nur 216 daumendrückende Anhänger ein erster wichtiger Schritt zurück in die aktive Saison.

Am Sonnabend und Sonntag treten die Eisbären mit ihrem neuen Kapitän Frank Hördler jeweils um 14.30 Uhr im Test gegen Red Bull München an. Daheim, im Wellblechpalast in Hohenschönhausen. Die zwei Partien sind auch über das Livestream-Portal Sprade.TV zu sehen.

„Es ist sehr wichtig für die Jungs, wieder zu spielen und nach der langen Pause Praxis zu bekommen“, sagt Geschäftsführer Peter John Lee, „und dann auch noch gegen einen so guten Gegner wie München.“ Die Bayern hatten immerhin die vergangene Hauptrunden-Tabelle angeführt, Berlin stand damals auf Platz vier.

Erste Eishockey-Spiele in Berlin nach sieben Monaten

Es sind die ersten Eishockey-Partien in der Hauptstadt, seit die DEL im März als erste Liga des Landes die Saison nach der Hauptrunde ohne Meister abgebrochen hatte. Noch immer bangen die deutschen Eishockey-Mannschaften seitdem, ob die neue Spielzeit wirklich am 18. Dezember starten kann.

„Wir sind froh, nach sieben Monaten zumindest auf diesem Weg endlich wieder Eishockey nach Berlin zu bringen“, sagt Eisbären-Sportdirektor Stéphane Richer stolz. Zuletzt hatte das Team von Trainer Serge Aubin im Test gegen den Zweitliga-Kooperationspartner Weißwasser in der Lausitz mit 4:1 gewonnnen. „Die Jungs sind heiß, wieder auf dem Eis zu stehen. Auch gegen höherwertige Gegner“, so Richer.

Peter John Lee zeigt sich zuversichtlich

Nach der Absage der Champions Hockey League werden dabei wohl selbst einfache Testspiele wie jene gegen Red Bull die Herzen der hungrigen Eisbären-Fans höher schlagen lassen. „Angesichts der Corona-Fallzahlen in Europa war es aber eine richtige Entscheidung“, kommentiert Lee. Er zeigt sich jedoch optimistisch, dass es im Dezember immerhin in Deutschland auf dem Eis weiter gehen kann: „Wir versuchen gerade, etwas in die richtige Richtung zu bewegen.“

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