Eisbären Berlin

Eisbären Berlin gewinnen ersten Test mit neuem Kapitän

Frank Hördler ist der neue Kapitän der Eisbären Berlin. In Weißwasser führt er sein Team im ersten Testspiel zu einem 4:1.

Verteidiger Frank Hördler darf die Eisbären Berlin nun als Kapitän anführen.

Verteidiger Frank Hördler darf die Eisbären Berlin nun als Kapitän anführen.

Foto: Fotostand / Stiebert / picture alliance / Fotostand

Berlin. Schon vor dem Spiel gab es eine wichtige Information. Offenbar haben die Eisbären Berlin nach dem Vertragsende von André Rankel, der acht Jahre als Kapitän des Rekordmeisters der Deutschen Eishockey Liga (DEL) fungierte, einen neuen Spielführer gefunden. Verteidiger Frank Hördler wird in dieser Saison das „C“ auf der Brust tragen, teilten die Berliner per Twitter mit.

Zum Amtsantritt durfte der 35-Jährige die Mannschaft am Sonntag in Weißwasser auf das Eis führen. Beim Kooperationspartner aus der zweiten Liga absolvierten die Eisbären ihr erstes Testspiel in der Vorbereitung auf die neue Spielzeit, die nach zwei Verschiebungen nun Mitte Dezember beginnen soll. Der Start des Teams von Trainer Serge Aubin glückte, die Berliner setzten sich mit 4:1 (1:0, 1:0, 2:1) gegen die Lausitzer durch.

Zugang Espeland tut gleich das, wofür die Eisbären Berlin ihn geholt haben

Bei den Eisbären traf mit Nino Kinder gleich ein Talent, das gerade nach Berlin zurückgekehrt ist und seinen Platz im Team sucht. Der 19-Jährige erzielte die Führung in Überzahl (12.). Auch im zweiten Drittel war es einer der jungen Spieler, der das Ergebnis ausbaute. Sebastian Streu (20) traf zum 2:0 (36.). Gleich zu Beginn des Schlussabschnitts erhöhte Zugang Stefan Espeland per Schuss von der blauen Linie den Vorsprung auf 3:0 (41.). Um für mehr Gefahr aus der Distanz zu sorgen, hatten die Berliner den Verteidiger aus Bremerhaven geholt.

Ohne Gegentor blieben die Eisbären allerdings nicht. Thomas Reichel, der beim EHC trainiert und in Weißwasser mit einer Förderlizenz spielt, verkürzte für Weißwasser (46.). Fast wäre auch dem neuen Kapitän Frank Hördler ein Tor gelungen, doch er traf nur den Pfosten (49.). Vor den 948 erlaubten Zuschauern sorgte Mark Olver schließlich nach Vorlage von Hördler mit dem 4:1 in Überzahl für den Endstand (53.). „Wir haben besonders den Fokus auf unsere jungen Spieler gelegt. Ich wollte wissen, wie sie sich unter Wettkampfbedingungen schlagen. Sie haben sich echt gut und teuer verkauft. Ich bin sehr stolz auf die Jungs“, sagte Trainer Aubin.

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