Eisbären Berlin

Eisbären gelingt gegen Iserlohn der vierte Sieg in Serie

Die Eisbären schlagen den Vorletzten der DEL 4:2. Nach dem hochklassigen Spiel zuvor gegen Mannheim war es diesmal ein Arbeitssieg.

Eisbären-Trainer Serge Aubin (2.v.r). im Austausch mit seinen Spielern.

Eisbären-Trainer Serge Aubin (2.v.r). im Austausch mit seinen Spielern.

Foto: Andreas Gora / dpa

Berlin. Die Auftritte von Sebastian Dahm sind selten geworden. Vor gut zwei Monaten stand der Torhüter noch in fast jedem Spiel der Eisbären Berlin zwischen den Pfosten. Seit Jahresbeginn und der Verpflichtung von Justin Pogge gehört dem Deutschen-Dänen meist nur mehr der Platz auf der Bank. Gegen die Iserlohn Roosters durfte Dahm am Dienstag mal wieder aufs Eis, zum zweiten Mal in diesem Jahr von Beginn an.

Wie schon beim ersten Mal, das war am 19. Januar in Schwenningen beim 5:3, siegten die Berliner mit dem 32-Jährigem im Tor. Am 46. Spieltag der Hauptrunde der Deutschen Eishockey Liga (DEL) setzte sich der Vierte gegen den 13. der Tabelle vor 12.616 Zuschauern in der Mercedes-Benz-Arena mit 4:2 (1:1, 2:0, 1:1) durch und feierte damit seinen vierten Sieg in Serie.

Gegen die Sauerländer ging es allerdings weit weniger spektakulär zu als zwei Tage zuvor gegen den Meister und Zweiten aus Mannheim. Zwar hatte der Sieg (4:3 n.V.) den Berlinern jede Menge Selbstvertrauen gegeben, doch gegen die Roosters galt es vor allem, sachlich zu spielen. Also einfach, nicht überheblich. Denn dieser Hang hatte die Eisbären schon zu viele Punkte gegen vermeintlich kleine Gegner gekostet in dieser Saison.

Reichel trifft in Überzahl für die Eisbären

So entwickelte sich ein kämpferisch geprägtes Spiel, in dem der EHC durch Michael Clarke schnell zurücklag (6.). Doch die Eisbären spielten geduldig, fast schon zurückhaltend. Sie warteten auf ihre Chancen. Mark Olver nutzte eine zum Ausgleich (15.). Mit fortschreitender Spielzeit wurde der Druck der Berliner zwar größer, allerdings geriet der Spielfluss immer wieder ins Stocken. Eine schöne Einzelaktion von Austin Ortega brachte schließlich die Führung (30.), die Lukas Reichel mit einem Überzahltreffer ausbaute (37.).

Diesen Vorsprung zu verwalten, fiel dem Team von Trainer Serge Aubin nicht sehr schwer. Die Berliner bewegten sich viel, ließen Iserlohn nur selten vor das Tor kommen. Bei einem Konter konnte Alexej Dmitriev allerdings Dahm überwinden und den Anschluss herstellen, bevor Olver zum Endstand traf (59.). Für den Torhüter dürfte nun die Frage interessant werden, wie lange er diesmal bis zum nächsten Einsatz warten muss. Da die Hauptrunde in knapp zweieinhalb Wochen endet und noch sieben Partien bevorstehen, wird es wohl nicht allzu lange sein.