Eisbären Berlin

Eisbären unterliegen im Spitzenspiel gegen Straubing

Nach dem 1:2 der Eisbären gegen die Straubing Tigers ist Rang drei außer Reichweite. Die Berliner rutschen sogar ab.

Die Eisbären-Stürmer Mark Olver (l.) und Sebastian Streu im Vorwärtsgang.

Die Eisbären-Stürmer Mark Olver (l.) und Sebastian Streu im Vorwärtsgang.

Foto: nordphoto / Engler / picture alliance / nordphoto

Berlin. Zum Heimspiel gegen die Straubing Tigers begaben sich die Eisbären auf eine kleine Zeitreise. Der Abend stand ganz im Zeichen der Achtzigerjahre; aus den Lautsprechern schallten die größten Hits des Jahrzehnts und sogar die Anzeigetafel war zu diesem Anlass im schlichten Retrostil gehalten. Aus sportlicher Sicht hatten dagegen zuletzt eher die Gäste Grund dazu, den Blick zurück zu richten.

Während Straubing schwächelte, waren die Eisbären in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) immer näher herangekommen. Nach dem direkten Duell beider Klubs am Freitag ist die Aufholjagd des EHC aber vorerst beendet. Die Berliner verloren das Spitzenspiel gegen den Dritten mit 1:2 (1:0, 0:1, 0:1) und verpassten es, den Druck auf die Tigers weiter zu erhöhen. Vielmehr mussten sie Bremerhaven in der Tabelle vorbeiziehen lassen und sind jetzt nur noch Fünfter.

Eisbären vergeben zu viele Chancen

Von Anfang an war beim Spitzenspiel viel Feuer auf dem Eis. Vor 14.200 Zuschauern in der ausverkauften Mercedes-Benz Arena schenkten sich beide Teams nichts – ein Vorgeschmack auf das bevorstehende Play-off. Berlin erwischte den besseren Start und ging durch Leonhard Pföderl (7.) in Führung, versäumte es aber, diese auszubauen. Das rächte sich: Straubing setzte nach und kam kurz vor der zweiten Pause durch Chasen Balisy (40.) zum Ausgleich. Im Schlussabschnitt ließen die Eisbären dann erneut beste Chancen ungenutzt, während Antoine Lagarnière (55.) für die Tigers zum Sieg traf.

Nun müssen die Berliner unbedingt am Sonntag gegen Ingolstadt gewinnen (17 Uhr, Mercedes-Benz Arena), um im Kampf um Platz vier nicht an Boden zu verlieren.

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