Eisbären Berlin

Eisbären verpassen es, sich etwas Luft zu verschaffen

Die Eisbären lassen die Verfolger näherkommen. In Köln sind die Berliner daher am Sonntag schon wieder ein wenig unter Druck.

Am Sonntag müssen die Eisbären von Kapitän André Rankel (sitzend) in Köln ran.

Am Sonntag müssen die Eisbären von Kapitän André Rankel (sitzend) in Köln ran.

Foto: Andreas Gora / dpa

Berlin. Am Sonnabend kehrten die Eisbären Berlin noch einmal zurück in den ISS Dome von Düsseldorf. diesmal zum Training. Sicher werden dem einen oder anderen aus dem Team der Berliner dabei die Bilder des Abends zuvor kurz durch den Kopf gegangen sein. Bestimmt ergab sich dabei auch für einen Moment der Gedanke, eine gute Chance verpasst zu haben. „Man sieht, wie wichtig jedes Spiel ist. Nun ist alles noch enger geworden“, sagt Sportdirektor Stéphane Richer.

Die Berliner hätten es selbst nach vorn enger machen können mit einem Sieg in Düsseldorf. Die Mannschaft von Trainer Serge Aubin präsentierte sich auch respektabel, aber verlor dennoch 1:2 gegen die DEG und kassierte die zweite Niederlage hintereinander. „Das war wie ein Schachspiel. Beide Teams haben richtig gut gespielt. Wir haben aus unseren Chancen nicht genug gemacht“, so der Coach. Zwar sind die Berliner weiterhin Vierter der Deutschen Eishockey Liga (DEL), doch die DEG ist auf fünf Zähler nähergekommen, Ingolstadt auf zwei. Und im Vergleich zum einen Punkt zurückliegenden Fünften Bremerhaven gelang es nicht, sich Luft zu verschaffen.

Der nächste Eisbären-Gegner steckt in der Krise

Derartige Gelegenheiten zu nutzen, gelingt den Eisbären bislang nicht sonderlich gut. Schon häufiger in der Saison hätten sich die Berliner im Vergleich zu den Konkurrenten besser positionieren können, brachten dann aber nicht das passende Ergebnis zustande. Diesmal lag es unter anderem daran, dass das Überzahlspiel kurz vor dem Ende ungenutzt blieb.

Auf die nächste Gelegenheit, wenigstens einen der Verfolger abzuschütteln, müssen die Berliner nicht lange warten. Am Sonntag treten sie in Köln an (14 Uhr, Magentasport), weswegen sie auch das Wochenende gleich ganz im Rheinland verbrachten. Ingolstadt und Düsseldorf treffen parallel aufeinander. „Das Spiel in Köln wird wieder eng werden“, sagt Richer: „Wir müssen spielen wie am Freitag, aber unsere Chancen nutzen.“ Die Haie, derzeit Achter und neun Zähler hinter den Berlinern, werden das nach bereits fünf Niederlagen in Folge mit aller Macht verhindern wollen.

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