Eishockey

Ex-Berliner MacQueen schockt die Eisbären

Die Eisbären Berlin kassieren beim Tabellenletzten Iserlohn in den ersten acht Minuten vier Tore und verlieren mit 2:5.

Jamie MacQueen (M.) war gegen seinen ehemaligen Klub gleich zweimal erfolgreich.

Jamie MacQueen (M.) war gegen seinen ehemaligen Klub gleich zweimal erfolgreich.

Foto: Thomas Hahn /Eibner-Pressefoto / picture alliance / Eibner-Pressefoto

Berlin/Iserlohn. Es hatte gerade mal fünf Minuten gedauert, da war die elfte Niederlage der Eisbären Berlin in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) besiegelt. Ausgerechnet gegen den Tabellenletzten Iserlohn setzte es am Sonntag eine 2:5 (0:4, 1:0, 1:1)-Pleite. Und ausgerechnet Ex-Eisbär Jamie MacQueen war dabei als Doppeltorschütze einer der Matchwinner. Während es in den vergangenen Wochen gegen die Spitzenteams der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) rund lief für den EHC, taten sich die Berliner gegen einen vermeintlich schwächeren Gegner wieder einmal schwer.

Grund dafür war vor allem der verpatzte Start, den die Eisbären erwischten. Schon nach zweieinhalb Minuten erzielte MacQueen, der die Berliner am Ende der vergangenen Saison verlassen hatte, das 0:1. Nur fünf Sekunden später fiel das 0:2. „Das darf nicht passieren“, schimpfte Verteidiger Kai Wissmann über den unterirdischen Auftakt ins Spiel.

Eisbären schöpfen nach Noebels’ Tor Hoffnung

Trainer Serge Aubin reagierte, Torhüter Justin Pogge musste nach gut zweieinhalb Minuten für Sebastian Dahm weichen. Doch auch der Däne konnte nicht verhindern, dass die Gastgeber ihren Vorsprung durch ein Powerplaytor von Robert Raymond (5. Minute) und einen Treffer von Daniel Weiß (8.) ausbauten. Auch Weiß ist ein ehemaliger Berliner.

Kurz nach Beginn des zweiten Drittels verkürzte Nationalspieler Frank Hördler den Rückstand (22.), als die Eisbären in doppelter Überzahl spielten. Die Gäste steigerten sich nun, vergaben aber lange ihre Chancen. Erst im Schlussabschnitt schöpften die Hauptstädter nach einem Tor von Marcel Noebels noch einmal kurz Hoffnung (45.), ehe MacQueen mit seinem zweiten Powerplaytreffer (48.) die Eisbären-Niederlage besiegelte.