Eisbären Berlin

Eisbären schicken Torhüter Franzreb nach Hause

Die Eisbären lösen den Vertrag mit dem Torwart und lassen den 23-Jährigen in seine Heimatstadt Bad Tölz in die zweite Liga ziehen.

Für Maximilian Franzreb ist die Zeit bei den Eisbären beendet.

Für Maximilian Franzreb ist die Zeit bei den Eisbären beendet.

Foto: nordphoto / Engler / picture alliance / nordphoto

Berlin. Die Würfel sind gefallen. Die Eisbären Berlin schicken Torhüter Maximilian Franzreb nach Hause, sogar im wahrsten Sinne des Wortes. Denn der Torwart wechselt ab sofort von Berlin nach Bad Tölz in die zweite Liga. Der 23-Jährige stammt aus dem bayerischen Ort.

Nach der Verpflichtung von Justin Pogge (33) am 30. Dezember war klar, dass es für den bisherigen zweiten Mann hinter Sebastian Dahm (32) keine Verwendung mehr bei den Eisbären gibt. Daher lösten die Berliner den bis zum Saisonende laufenden Vertrag mit dem Goalie auf und transferierten ihn nach Tölz. „Ich denke, ich kann in Tölz jede Menge Spiele machen und mich dadurch wieder für die DEL empfehlen“, so der Goalie.

Seit 2016 mit 25 Einsätzen für die Eisbären

Für den jungen Spieler kein angenehmes Ende seiner Zeit bei den Eisbären. Seit 2016 ist er in Berlin, kam in dieser Zeit auf 25 Einsätze in der Deutschen Eishockey Liga (DEL). Doch von seinen Entwicklungsfähigkeiten waren die Berliner nicht mehr überzeugt. Schon vor Saisonbeginn war Franzreb beim Zweitliga-Kooperationspartner Weißwasser eingeplant gewesen. Erst die Verletzung von Marvin Cüpper brachte ihn dann doch in das DEL-Team.

Dort erhielt er von Trainer Serge Aubin nur wenig Spielzeit, das Vertrauen fehlte. Die Leistungen bei sieben, teils nur kurzen Einsätzen fielen schließlich auch nicht derart aus, dass Franzreb sich in eine bessere Position bringen konnte. Daher entschieden sich die Eisbären nun, den Torhüter in seine Heimatstadt abzugeben und auch nicht mehr als Perspektive für die Zukunft in Betracht zu ziehen. „Wir wollten Maxi Franzreb die Möglichkeit für mehr Spielpraxis und zur Weiterentwicklung geben“, sagt Eisbären-Sportdirektor Stéphane Richer. „Wir danken Franzi für seinen unermüdlichen Einsatz im Trikot der Eisbären, wünschen ihm alles Gute und viel Erfolg!“

Alles zu den Eisbären Berlin finden Sie hier.