Eisbären Berlin

Eisbären-Torwart Pogge: „So eine Chance muss man nutzen“

Der neue Mann der Eisbären fühlt sich nach zehn Einsätzen in Schweden fit genug, um in der DEL gleich gegen München durchzustarten.

Trägt demnächst das Trikot der Eisbären Berlin: Torwart: Justin Pogge.

Trägt demnächst das Trikot der Eisbären Berlin: Torwart: Justin Pogge.

Foto: Mikael Fritzon/Tt / picture alliance / TT NYHETSBYRÅN

Berlin. Das letzte Wochenende des Jahres zog sich für die Eisbären in die Länge. Freitag wurde gespielt, dann erst wieder am Montag. Was gleich war an beiden Tagen, war die große kämpferische Leistung der Berliner, die erst ein 0:4 wettmachten beim 4:5 n.V. gegen Bremerhaven und dann Augsburg mit 3:2 schlugen. Der Jahresendspurt des EHC in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) war enorm stark, brachte die Mannschaft von Trainer Serge Aubin noch einmal in Schlagdistanz zu den vor ihr liegenden Teams aus Mannheim und Straubing.

Zudem gönnte sich der Vierte der Tabelle einen neuen Torhüter in Justin Pogge (33). „Wir haben mehr Tiefe mit ihm im Tor. Er ist erfahren, er ist groß. Zwar habe ich ihn noch nicht live auf dem Eis gesehen, aber viel auf Video“, sagte Aubin nach dem Sieg gegen Augsburg. Den sah der Kanadier, der gerade aus Schweden kam, schon live in der Arena. Daher gehören die letzten Dienstagsgedanken des Jahres 2019 dem neuen Mann beim EHC, der bereits am Freitag gegen München einsatzfähig sein soll.

Berliner Morgenpost: Herr Pogge, wie hat es Ihnen gefallen am ersten Abend in der Halle?

Justin Pogge: Es war ein tolle Spiel zum Zuschauen, die Atmosphäre ist unglaublich.

Wie hat es sich ergeben, dass Sie vom Zweitligaklub Södertälje nach Berlin kamen?

Ich hatte nur einen Kurzzeitvertrag und habe mich nach einen passenden Ort umgeschaut. Dann hat sich die Chance mit den Eisbären ergeben, der Agent hat angerufen. Wenn sich bei einem Klub mit so einer Geschichte eine Tür öffnet, muss man das nutzen.

Welchen Eindruck haben Sie nach dem Spiel gegen Augsburg von den neuen Kollegen?

Es ist eine gute Mannschaft, die den Puck gut kontrolliert und wichtige Schüsse geblockt hat am Ende des Spiels. Das war ein großer Sieg.

Was erwarten Sie hier. Werden Sie die Nummer eins sein, werden Sie mit Sebastian Dahm um den Platz kämpfen müssen?

Da müsste man den Coach fragen. Ich will auf jeden Fall dem Team helfen zu gewinnen. Zuletzt habe ich zehn Spiele gemacht, ich fühle mich sehr gut.

Kennen Sie die DEL?

Ich habe einige Freunde, die hier spielen. Es gibt viel Nordamerikaner hier, es ist hartes Eishockey, ich freue mich darauf (aufgezeichnet von Marcel Stein).

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