Eisbären Berlin

Neuer Eisbären-Goalie Pogge sieht Sieg gegen Augsburg

Der neue Eisbären-Torwart Justin Pogge erlebt als Zuschauer gegen Augsburg ein enges Spiel, das die Berliner 3:2 gewinnen.

Unter Beobachtung des neuen Konkurrenten: Eisbären-Torwart Sebastian Dahm.

Unter Beobachtung des neuen Konkurrenten: Eisbären-Torwart Sebastian Dahm.

Foto: nordphoto / Engler via www.imago-images.de / imago images/Nordphoto

Berlin. Es war ein kleines Knallbonbon, das sie sich bei den Eisbären Berlin für das letzte Spiel des Jahres 2019 bereitgelegt hatten. Oder vielmehr für den Tag der letzten Partie 2019. Denn bis zum Abend, als die Berliner in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) die Augsburger Panther empfingen, wartete man nicht mit der Verkündung der Nachricht. Schon am Mittag teilte der Klub mit, dass Torhüter Justin Pogge nun Teil des Teams ist. Vor dem Spiel stand er dann auf dem Eis, allerdings nur, um Fotos zu schießen mit dem neuen Trikot.

Anschließend ging der Kanadier auf die Tribüne und schaute sich die neuen Kollegen an, wie sie sich gehen den Tabellenzehnten verkauften. Es war eine enge Partie, schnell und umkämpft. Die Eisbären siegten vor 14.200 Zuschauern in der Mercedes-Benz Arena schließlich 3:2 (1:1, 1:1, 1:0) und verteidigten ihren vierten Platz in der Tabelle.

Am Freitag kann der neue Goalie für die Eisbären auflaufen

Besonders interessiert haben dürfte Pogge (33) sein neuer Kontrahent im Tor der Eisbären. Sebastian Dahm (32) stand in den vergangenen Wochen immer wieder in der Kritik, ebenso Ersatzmann Maximilian Franzreb (23). Zu schwankend waren die Leistungen der beiden Goalies. So war durchaus ein neuer Torwart erwartet worden, allerdings erst später. „Justin hatte eine Option, bis zum 28. Dezember aus seinem Vertrag auszusteigen“, sagt Sportdirektor Stéphane Richer: „Er passt in unser Profil. Hat viel Erfahrung, auch in Europa.“

Zuletzt war der Goalie in Schweden aktiv, nach zuvor vier Jahren in der ersten in dieser Saison aber in der zweiten Liga. Sonst stehen sieben Einsätze in der NHL in seiner Vita (Toronto), viele Spielzeiten in der AHL. Eine Saison verbrachte der Torhüter in der panrussischen KHL. Nun ist er zumindest bis Saisonende bei den Eisbären. Zunächst sah Pogge, wie seine neuen Kollegen zwei Rückstände egalisierten. Leonhard Pföderl (15.) und Pierre-Cédric Labrie (38.) glichen jeweils aus gegen die Panther. Maxim Lapierre (43.) brachte den EHC erstmals ins Führung. Es war letztlich auch der Siegtreffer für die Berliner, bei denen am Freitag gegen München dann auch Zugang Pogge spielen kann.

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