Eisbären Berlin

Auch die Eisbären verlieren in Straubing

Eisbären unterliegen 3:5 nach schwachem Schlussabschnitt beim Überraschungsteam. Treffer von Pföderl, Reichel und Noebels.

Eisbären-Trainer Serge Aubin gibt seinem Team jetzt fast eine Woche frei.

Eisbären-Trainer Serge Aubin gibt seinem Team jetzt fast eine Woche frei.

Foto: Stephanie Wunderl / picture alliance / Beautiful Sports

Straubing. Lang sah es danach aus, als wäre die Aufgabe in Straubing gut lösbar für die Eisbären Berlin. Das Team von Trainer Serge Aubin gab den Ton an, ließ den Gegner nur selten in Erscheinung treten. Doch zu einem Erfolg reichte es nicht, wie immer in letzter Zeit, wenn es um Punkte ging. Zum siebten Mal in Folge verloren die Berliner bei den Niederbayern in der Hauptrunde der Deutschen Eishockey Liga (DEL).

Das 3:5 (1:1, 0:1, 2:3) war bis zum Schluss hart umkämpft, die Eisbären zeigten ein weitgehend passables Auswärtsspiel. Doch die Gastgeber schafften es einmal mehr, ihren momentanen Höhenflug in der DEL fortzusetzen. Mit bereits elf Punkten liegt der Überraschungszweite bereits vor den Berlinern, die in der nun anstehenden Länderspielpause fast eine Woche frei haben. „Wir haben eigentlich gut gespielt, sind aber zu oft in Rückstand geraten“, sagte Stürmer Marcel Noebels.

Erstmals seit Wochen musste Trainer Aubin nicht überlegen, wen er als überzähligen Spieler draußen lässt. Da sich Stürmer Sean Backman zuletzt beim 3:2 n.P. in Nürnberg eine Gehirnerschütterung zuzog, rutschte Verteidiger Constantin Braun wieder ins Team. Zwar entschied sich Aubin, die Angriffsreihen leicht umzustellen, doch sein Team kam trotzdem schnell in den Rhythmus.

Kurze Phase genügt Straubing, um das Spiel zu kippen

Das 0:1 durch Michael Connolly (13.) egalisierte Leonhard Pföderl nur 52 Sekunden später. Die Berliner schränkten die Freiheiten der Tigers gut ein, gestalteten die Partie. Doch eine Unachtsamkeit nutzte Mitchell Heard zum 1:3 (39). Direkt nach Beginn des dritten Abschnitts traf Fredrik Eriksson zum 1:3 (41.) nach einer unglücklichen Abwehraktion von Pföderl.

Zwar gelang Lukas Reichel noch einmal der Anschluss (47.). Das Selbstbewusstsein der Straubinger litt darunter jedoch nicht. Jeremy Williams traf per Penalty (53.), Tim Brunnhuber (54.) erhöhte gegen die defensiv nun uninspirierten Berliner, für die Marcel Noebels in Überzahl noch das 3:5 erzielte (57.).