Eisbären Berlin

Eisbären suchen Lösung für das Auswärtsproblem

In Ingolstadt treffen die Eisbären auf einen heimschwachen Gegner. Noebels, Müller und Pföderl beim Deutschland Cup

Trainer Serge Aubin und sein Team müssen in der Fremde Punkte sammeln.

Trainer Serge Aubin und sein Team müssen in der Fremde Punkte sammeln.

Foto: Andreas Gora / dpa

Berlin. Für Marcel Noebels stehen bald Spiele in der Fremde bevor, bei denen er sich doch irgendwie heimisch fühlt. Der Stürmer der Eisbären Berlin darf in Krefeld antreten, als Teil der Nationalmannschaft, die sich dort vom 7. bis zum 10. November zum Deutschland Cup trifft. Noebels kommt aus der Nähe von Krefeld, entstammt dem Krefelder Nachwuchs, das macht die Reise dorthin für ihn sehr angenehm.

Wenn Noebels gemeinsam mit Leonhard Pföderl oder Jonas Müller, die auch zum Deutschland Cup eingeladen wurden, in der DEL mit den Eisbären auswärts angetreten ist, verlief das in dieser Saison bislang eher unangenehm. Nur zwei von sieben Partien wurden gewonnen, die drittschlechteste Bilanz aller Klubs. Unter diesem Eindruck fahren die Berliner am Freitag zum ERC Ingolstadt (19.30 Uhr, Magentasport). „Es ist unser Job, uns solchen Herausforderungen zu stellen“, sagt Trainer Serge Aubin, dessen Mannschaft dafür daheim noch ungeschlagen ist: „Wir wollen unsere Heimleistung mitnehmen und müssen von Anfang an einen Einfluss auf das Spiel haben.“

In Ingolstadt gelang einer von zwei Auswärtssiegen

Wollen die Berliner ihren Vorstellungen gerecht werden und den Sprung unter die besten vier Mannschaften der Tabelle angehen, ist eine Steigerung auswärts dringend notwendig. Als reine „Kopfsache“ bezeichnet Kapitän André Rankel die Probleme in der Startphase. „Wir spielen gerade gutes Eishockey und hatten auswärts auch schon ein paar gute Momente. Aber das muss noch besser werden“, so Aubin.

Einer dieser guten Momente war ausgerechnet gegen Ingolstadt. Vor knapp zwei Wochen gewannen die Eisbären 4:2, überzeugten bei den Niederbayern. Wobei das wohl auch kein Zufall war. Ingolstadt wiederum ist ausgesprochen heimschwach, gewann von acht Partien nur zwei und ist das drittschwächste Heimteam. Die Voraussetzungen stimmen also für die Eisbären, um auswärts mal wieder mehr mitzunehmen als nur schlechte Erfahrungen. Was umgekehrt auch für Ingolstadt gilt und die Partie zu einer sehr umkämpften machen sollte.

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