Eishockey

Die Siegesserie der Eisbären reißt in Düsseldorf

Die Eisbären unterliegen bei Ferraro-Debüt mit 0:4. Berliner können sich gegen hartnäckige Rheinländer nicht durchsetzen.

Louis-Marc Aubry (r.) wird von einem Düsseldorfer bedrängt.

Louis-Marc Aubry (r.) wird von einem Düsseldorfer bedrängt.

Foto: BEAUTIFUL SPORTS/Wunderl via www.imago-images.de / imago images/Beautiful Sports

Düsseldorf. Anfangs war es ein bisschen wie früher. In Düsseldorf leitete nur ein Hauptschiedsrichter die Partie zwischen der DEG und den Eisbären Berlin. Obwohl in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) seit 2012 immer zwei Hauptschiedsrichter im Einsatz sind. Doch der finnische Kollege Anssi Salonen schaffte es nicht rechtzeitig in die Arena, erst nach knapp sechs Minuten des ersten Drittels konnte er mitpfeifen.

An den ungewöhnlichen Umständen lag es allerdings nicht, dass die Berliner nach vier Siegen in Folge wieder eine Niederlage hinnehmen mussten. Die Eisbären offenbarten gegen die aufdringlichen Rheinländer einige Durchsetzungsprobleme und verloren 0:4 (0:1, 0:3, 0:0). In der Tabelle rutschte der EHC damit einen Platz nach hinten auf Rang sieben.

Verteidiger Kettemer muss zuschauen

Die große Frage bei den Eisbären vor dem Spiel war, wer für Zugang Landon Ferraro bei dessen DEL-Debüt aus dem Team rutschen würde. Trainer Serge Aubin entschied sich dafür, mit 13 Stürmern sowie sechs Verteidigern zu spielen und ließ Abwehrspieler Florian Kettemer auf der Tribüne. Ferraro führte sich gleich mit einem harten Check ein, war sonst aber unauffällig in der Partie, die für die Berliner schlecht begann.

Schon nach 82 Sekunden traf Maximilian Kammerer für die DEG, es war der erste Treffer der Düsseldorfer bei fünf gegen fünf seit vier Spielen. Sonst erzielten die Rheinländer ihre Tore zuletzt stets in Überzahl. Das Powerplay hatten die diesmal recht undisziplinierten Berliner im Griff, ließen keinen Treffer zu. Doch sie fanden allgemein keinen Rhythmus gegen die aggressiven Düsseldorfer.

Ex-Eisbär Barta mit starker Vorstellung

Das führte dazu, dass die Eisbären nach einem mäßigen ersten Drittel zwar gut in den zweiten Abschnitt kamen, sich aber mehr und mehr zurückdrängen ließen von der DEG, bei der der frühere Berliner Alexander Barta eine starke Leistung zeigte und auch Kammerers zweiten Treffer vorbereitete (31). Mit dem Tempo und dem Elan der Düsseldorfer taten sich die Berliner schwer, Ken Andre Olimb (35.) und Reid Gardiner (39.) erhöhten und entschieden die Partie frühzeitig. Auch Reihenumstellungen bei den Berlinern brachten keinen Effekt mehr an diesem Tag.

Alles zu den Eisbären lesen Sie hier