Eishockey

Drei Eisbären mit besten Chancen aufs WM-Ticket

Berliner Müller, Noebels und Pföderl stehen im Aufgebot für die letzte WM-Vorbereitungsphase. Eisbären haben schon 5000 Dauerkarten verkauft.

Eisbär Jonas Müller bejubelt seinen Treffer zum 3:2 im olympischen Eishockey-Finale 2018 gegen Russland.

Eisbär Jonas Müller bejubelt seinen Treffer zum 3:2 im olympischen Eishockey-Finale 2018 gegen Russland.

Foto: PETTER ARVIDSON / imago/Bildbyran

Berlin. Eishockey-Bundestrainer Toni Söderholm plant überraschend ohne Mannheims Meister-Torhüter Dennis Endras und Olympia-Rückhalt Danny aus den Birken für die Weltmeisterschaft in der Slowakei (10. bis 26. Mai). Die beiden Torhüter der DEL-Finalisten fehlen im Aufgebot für die letzte Vorbereitungsphase.

Testspiel am 7. Mai gegen die USA

Unerwartet hält Söderholm vor dem letzten Testspiel am 7. Mai in Mannheim gegen die USA am Torhüter-Trio Niklas Treutle, Mathias Niederberger und Dustin Strahlmeier fest. Mit Jonas Müller, Marcel Noebels und auch Zugang Leonhard Pföderl (wechselt aus Nürnberg nach Berlin) stehen auch drei Eisbären-Profis. Sie haben damit sehr gute Chancen auf das WM-Ticket. Der Finne Söderholm kann aber seinen Kader weiter verändern und immer noch Spieler nominieren. Die WM beginnt für die deutsche Auswahl am 11. Mai gegen Außenseiter Großbritannien.

EHC-Manager Lee dankt Fans für Liebesbeweis

Die Eisbären erfreuen sich derweil großer Beliebtheit. Der Berliner DEL-Klub hat den Meilenstein von 5000 verkauften Dauerkarten so früh wie noch nie erreicht. „Wir sind für diesen Liebesbeweis unserer Fans sehr dankbar. Ihre Unterstützung ist in guten und in schlechten Zeiten phänomenal“, sagt EHC-Geschäftsführer Peter John Lee. „Nach

einer Hauptrunde, die absolut nicht unseren Ansprüchen gerecht wurde, konnten wir uns im Play-off mit

den Fans versöhnen. Die spielfreie Zeit nutzen wir jetzt, um die neue Saison vorzubereiten, damit wir wieder angreifen können.“