Eishockey

Nach Viertelfinal-Aus: Eisbären Berlin auf Trainersuche

Die Eisbären Berlin müssen sich nach dem Playoff-Aus in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) einen neuen Trainer suchen.

Das Team der Eisbären Berlin steht enttäuscht mit Trainer Clement Jodoin (3.v.r) und Co-Trainer Gerry Fleming (4.v.r) nach Spielende auf dem Eis.

Das Team der Eisbären Berlin steht enttäuscht mit Trainer Clement Jodoin (3.v.r) und Co-Trainer Gerry Fleming (4.v.r) nach Spielende auf dem Eis.

Foto: Andreas Gora / dpa

Berlin.  Die Eisbären Berlin müssen sich nach dem Playoff-Aus in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) einen neuen Trainer suchen. „Definitiv ist: Das war mein letztes Spiel als Trainer“, sagte Stéphane Richer nach dem 3:4 am Freitagabend gegen den EHC Red Bull München, durch das die Eisbären die Serie Best-of-Seven mit 2:4 verloren hatten.

Der 52-Jährige, der nach der Entlassung von Clément Jodoin kurz vor Weihnachten als Headcoach eingesprungen war, wird sich nun wieder ganz auf seine Aufgaben als Sportdirektor konzentrieren. Einen Bericht der „Süddeutschen Zeitung“, wonach Serge Aubin bereits als neuer Cheftrainer feststehe, dementierte er: „Es stehen viele Gerüchte in den Zeitungen. Es gibt Kandidaten, aber die Entscheidung ist noch nicht getroffen.“

Für die Eisbären ist die Saison beendet

Trotz des vorzeitigen Saisonendes gratulierte Richer seinen Spielern: „Sie haben gekämpft und alles gegeben. Ich bin trotz der Niederlage stolz auf die Mannschaft“, sagte er, räumte aber ein: „Am Ende des Tages haben die Münchener verdient gewonnen.“ Das sechste Spiel war für ihn ein Spiegelbild der gesamten Serie: „Die Mannschaft, die das erste Tor schießt, hat gewonnen.“ Außerdem seien die beiden Powerplaytreffer der Münchener kurz vor der ersten Pause, einige gute Paraden von Keeper Danny aus den Birken und die starke Abwehrleistung des Titelverteidigers im Schlussdrittel spielentscheidend gewesen.

Dringender Handlungsbedarf bei den Eisbären

Wie es unter dem neuen alten Sportdirektor Richer weitergehen wird, wollte Coach Richer noch nicht kommentieren: „Die Niederlage ist zu frisch, wir sind alle enttäuscht. Wir werden in den nächsten Wochen über die Zukunft reden.“