Eishockey

Eisbären Berlin siegen 5:4 gegen Köln

Die Berliner sicherten gegen die Kölner Haie am vorletzten Spieltag der Hauptrunde ihren Platz.

Eisbären Berlin

Eisbären Berlin

Foto: Andreas Gora / dpa

Berlin.  Der EHC Eisbären geht als Neunter in das Pre-Play-off der Deutschen Eishockey Liga (DEL). Mit dem 5:4 (2:3, 3:0, 0:1) gegen die Kölner Haie am vorletzten Spieltag der Hauptrunde sicherten die Berliner ihren Platz ab. Wer der Gegner in der ersten K.o.-Runde wird, die in der kommenden Woche stattfindet, entscheidet sich erst am letzten Punktspiel-Sonntag der Saison. Im Fernduell kämpfen Straubing und Bremerhaven um den siebten und achten Platz, wobei die Berliner auf den Achten treffen würden. Diesen Platz belegt derzeit Bremerhaven, was auch der wahrscheinlichste Kontrahent im Pre-Play-off ist.

Das erste Drittel war sehr kurzweilig. Ein wenig wirkte es gar, als fehlte es beiden Mannschaften etwas an Ernsthaftigkeit. Bissig und kämpferisch ging es zumindest nicht zu, sowohl die Kölner als auch die Berliner kümmerten sich nicht sonderlich um ihre Gegenspieler. Die freien Räume resultierten in reichlich Treffern, wobei die Eisbären zunächst immer hinterherlaufen mussten. Benjamin Hanowski (2.), Jason Akeson (9.) und Felix Schütz (16.) trafen für die Haie, während Micki DuPont (5.) und Louis-Marc Aubry (14.) für den EHC im ersten Abschnitt erfolgreich waren.

Dass die Partie nicht so weitergehen würde, war den meisten Besuchern in der mit 14.200 Zuschauern ausverkauften Mercedes-Benz Arena sicher klar gewesen. Es dauerte allerdings, bis die Profis auf dem Eis mehr Seriosität vermittelten. Dabei strebten die Haie bevorzugt nach vorn, verloren allerdings öfter den Puck. Diese Schwäche nutzten die Eisbären konsequent aus. André Rankel (26., 36.) und Aubry (39.) nutzten mit schnellen Angriffen gegen die entblößte Defensive die Situation und drehten das Spiel.

Mit dem Vorsprung im Rücken bemühte sich die Mannschaft von Trainer Stéphane Richer darum, die Partie ruhig zu ende zu spielen und im sechsten Auftritt nach der Länderspielpause den fünften Sieg zu sichern. Das gelang auch, da die Eisbären immer mehr Fahrt aufnahmen, solider in der Abwehr agierten und Köln kaum noch gefährlich in die Nähe des EHC-Tores kommen ließen. Akeson gelang allerdings noch der späte Anschlusstreffer (57.).