Warten auf den Gegner

Die Eisbären stehen im Pre-Play-off

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Schoss die Eisbären in Iserlohn zur ersten Führung: Florian Kettemer

Schoss die Eisbären in Iserlohn zur ersten Führung: Florian Kettemer

Foto: Gladys Chai von der Laage / picture alliance / Gladys Chai von der Laage

Beim 5:2 in Iserlohn zeigen die Berliner eine starke Leistung. Der Einzug in die erste K.o.-Runde stand aber bereits vorher fest

Iserlohn. Das erste Ziel hatten sie schon erreicht, bevor sie überhaupt das Eis betreten hatten. Denn in Krefeld hatten die Pinguine bereits 0:1 gegen die Straubing Tigers verloren. Damit war klar, dass der EHC Eisbären die erste K.o.-Runde der Deutschen Eishockey Liga (DEL) erreicht hat, die Berliner bei noch zwei verbleibenden Spielen in der Hauptrunde nicht mehr einzuholen sind von den Rheinländern.

An der Einstellung der Eisbären änderte das nichts. Sie lieferten bei den Iserlohn Roosters einen starken Auftritt ab und gewannen mit 5:2 (1:1, 2:1, 2:0). Es war der vierte Sieg im fünften Spiel nach der Länderspielpause für die Mannschaft von Trainer Stéphane Richer. „Das war nicht einfach, aber wir fahren jetzt mit einem Schmunzeln nach Hause“, sagte Verteidiger Frank Hördler nach dem dritten Auswärtsspiel in Serie und fast einer Woche Abwesenheit aus Berlin.

Richer konnte in Iserlohn wieder auf Austin Ortega zurückgreifen, der seinen Infekt überstanden hat. Welche Impulse der Neuling geben kann, zeigte sich schnell. Den ersten Treffer von Florian Kettemer legte er mit auf (4.) und ließ später eine weitere Vorlage folgen. Den Treffer egalisierte Iserlohn durch Luigi Caporusso (15.), ebenso wie die erneute Führung durch Marcel Noebels (22.). Anthony Camara traf zum 2:2 (27.).

Das späte Tor zwei Sekunden vor dem Ende des zweiten Drittels von Hördler (40) konnten die Gastgeber nicht mehr kontern. Die Eisbären spielten entschlossen, verteidigten gut und blieben offensiv gefährlich. Louis-Marc Aubry traf sogar in Unterzahl (50.), Jamie MacQueen erhöhte in Überzahl auf 5:2 (54.).

Damit haben die Eisbären nun 68 Punkte, ebenso viele Zähler wie vor zwei Jahren, als sie nach schwacher Vorrunde noch das Halbfinale erreichten. Platz neun scheint ebenso fast sicher, da Nürnberg durch das 1:4 gegen Mannheim nun fünf Punkte zurückliegt. Wer der Gegner im Pre-Play-off wird, lässt sich noch nicht mit Sicherheit sagen, doch Bremerhaven ist derzeit die wahrscheinlichste Variante.

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( BM )