Eishockey

Eisbären starten mit Sieg in den Endspurt der Hauptrunde

Die Eisbären gewinnen in Schwenningen 5:3 und halten ihren zehnten Platz. Die Rückkehr der Verletzten tat der Mannschaft sichtlich gut

Die Berliner können noch gewinnen

Die Berliner können noch gewinnen

Foto: Andreas Gora / dpa

Schwenningen.  Der EHC Eisbären ist nach der Länderspielpause in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) erfolgreich in den Hauptrunden-Endspurt gestartet. Die Berliner setzten sich beim Tabellenletzten in Schwenningen mit 5:3 (2:0, 1:2, 2:1) durch. Damit behaupteten sie ihren zehnten Platz in der Tabelle ebenso wie die fünf Zähler Vorsprung vor Krefeld, das als Elfter nicht in das Pre-Play-off einziehen würde. Sie verkürzten sogar den Rückstand auf den Neunten Nürnberg auf einen Punkt.

Nach zuvor nur einem Sieg aus zehn Partien tat der Erfolg in Schwenningen gut. „So aus der Pause zu kommen, ist natürlich toll für uns“, sagte Stürmer Sean Backman. Die Berliner, die von der Rückkehr dreier Verletzter (James Sheppard, Florian Kettemer, Louis-Marc Aubry) profitierten und bei denen Austin Ortega ein ansprechendes Debüt zeigte, mussten mehr kämpfen, als es zunächst den Anschein hatte. Durch Tore von Colin Smith in Überzahl (3.), der erstmals als Deutscher traf, und Sean Backman (12.) führte das Team von Trainer Stéphane Richer schnell und hatte weitere gute Chancen.

Baxmann erzielt sein wichtiges erstes Saisontor

Doch in einem zerfahren zweiten Drittel, in dem es viele Strafzeiten auf beiden Seiten gab, verkürzten die Schwarzwälder durch Mirko Höfflin (26.) und Marc El-Sayed (34.), während Jamie MacQueen im Powerplay assistiert von Ortega für den EHC traf (29.). Ihre konzentrierte Linie fanden die Berliner, bei denen Daniel Fischbuch als überzähliger Profi nicht mitwirken durfte, nach dieser Phase nicht sofort wieder, sie mussten sogar den Ausgleich hinnehmen durch Marcel Kurth (45.).

Doch Verteidiger Jens Baxmann, der als Stürmer eingesetzt wurde, schoss die Eisbären mit seinem ersten Saisontor erneut in Front (48.). Damit brachte er sein Team wieder besser in Schwung, Aubry traf nach Vorlage von Ortega zum 5:3 (52.). Statt die Partie routiniert zu Ende zu spielen, sorgte das Team von Richer mit einigen Disziplinlosigkeiten für Spannung bis zum Schluss, setzte sich aber schließlich durch und trifft am Sonntag daheim in einem äußerst wichtigen Duell auf Krefeld (17 Uhr, Mercedes-Benz Arena).