Eishockey

Eisbären-Profi Buchwieser: Sieg tut "wahnsinnig gut"

Nach sieben Niederlagen in Folge haben die Eisbären Berlin bei den Fischtown Pinguins Bremerhaven wieder einen Sieg eingefahren.

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Bremerhaven. Trainer Stéphane Richer war die Erleichterung nach dem Ende der frustrierenden Serie von sieben Niederlagen in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) deutlich anzumerken. "Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft", sagte er nach dem 5:4 der Eisbären Berlin bei den Fischtown Pinguins Bremerhaven. "Schon in den vorigen beiden Auswärtsspielen in Wolfsburg und Nürnberg hatten wir Punkte verdient, diesmal haben sich meine Jungs für ihre Arbeit und ihren Kampfgeist belohnt."

Auch Angreifer Martin Buchwieser, der dem Spiel mit seinem Tor zum 4:3 die letztlich entscheidende Wende gegeben hatte, war sich der Bedeutung des Erfolgs bewusst: "Wahnsinnig gut" habe der Sieg dem durch neun Ausfälle dezimierten Team getan, sagte er bei Magenta Sport. "Ich hoffe, jetzt kehrt ein bisschen Ruhe ein."

Die Situation der Eisbären hat sich verbessert

Vor dem Heimspiel gegen den Deutschen Meister EHC Red Bull München am Dienstag (19.30 Uhr) hat sich die Situation der Berliner im Kampf um die Pre-Playoff-Teilnahme wieder merklich verbessert: Weil die direkten Konkurrenten aus Nürnberg und Krefeld am Sonntag verloren, schoben sich die Eisbären auf den neunten Tabellenplatz vor und vergrößerten den Abstand zu Rang elf auf fünf Punkte.

Trotzdem mochte Buchwieser nicht in vorschnelle Euphorie verfallen: Schließlich hätten die Berliner den Sieg durch einige Zeitstrafen und den späten Anschlusstreffer der Bremerhavener fast noch aus der Hand gegeben. "Wir sind mit einem blauen Auge davongekommen", räumte der 29-Jährige ein. "Wir sind einfach so blöd und bringen uns wieder selber in Bedrängnis. Daraus sollten wir endlich einmal lernen."

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