Eishockey

Eisbären beenden ihre Pleitenserie

Nach sieben Niederlagen in Folge haben die Eisbären Berlin endlich mal wieder gewonnen: mit 5:4 bei ihrem Lieblingsgegner Bremerhaven.

Ein selten gewordenes Bild: jubelnde Spieler der Eisbären Berlin. Am Sonntag bestand mal wieder Anlass dazu.

Ein selten gewordenes Bild: jubelnde Spieler der Eisbären Berlin. Am Sonntag bestand mal wieder Anlass dazu.

Foto: Mario Stiehl / imago/Mario Stiehl International

Berlin/Bremerhaven.  Die erste gute Nachricht ereilte die Eisbären am Sonntag bereits vor Spielbeginn. Die Krefelder Pinguine hatten gegen Mannheim verloren – somit war klar, dass Berlin unabhängig vom eigenen Ergebnis in jedem Fall auf einem Pre-Play-off-Platz bleiben würde und in der Tabelle nicht noch weiter abrutscht. Dieses Wissen schien den EHC zu beflügeln. Nach dem 5:4 (0:1: 2:2, 3:1) in Bremerhaven durfte die Mannschaft zum zweiten Mal an diesem Nachmittag jubeln und feierte nach zuvor sieben Niederlagen in Folge endlich wieder ein Erfolgserlebnis. „Ich hoffe, es kehrt jetzt wieder ein bisschen Ruhe ein“, sagte Stürmer Martin Buchwieser.

Die vergangenen neun Duelle alle gewonnen

Bremerhaven bleibt der Lieblingsgegner der Eisbären. Die Berliner haben jetzt die vergangenen neun Duelle mit den Fischtown Pinguins allesamt gewonnen; auch in dieser ansonsten so schwierigen Saison gab es in allen vier Aufeinandertreffen ausnahmslos Siege. Am Sonntag war man zunächst noch einem Rückstand hinterhergelaufen: Mark Zengerle (5.) traf früh für Bremerhaven. In der Folge waren klare Chancen auf beiden Seiten Mangelware, im ersten Drittel brachten beide Mannschaften zusammen lediglich acht Torschüsse zustande.

Erst danach ließen beide Teams ihre anfängliche Zurückhaltung fallen. Im zweiten Abschnitt trafen Micki DuPont (27.) und Marcel Noebels (37.) jeweils in Überzahl für die Eisbären, doch auch die Gastgeber waren durch Justin Feser (30.) und Mike Moore (39.) zweimal erfolgreich und gingen somit mit einer Führung ins Schlussdrittel.

Buchwieser und Ranford treffen im Schlussdrittel

Nach dem erneuten Ausgleich durch Colin Smith (42.) per Penaltyschuss drängte Berlin auf den Sieg und wurde kurz darauf durch Buchwieser (47.) und Brendan Ranford (57.) auch dafür belohnt. Zwar kam Bremerhaven kurz vor Schluss durch Miha Verlic (58.) noch einmal heran und machte in den Schlussminuten ordentlich Druck, doch anders als am Freitag in Nürnberg gaben die Eisbären das Spiel dieses Mal nicht mehr aus der Hand. „Heute sind wir mit einem blauen Auge davongekommen. Wir sind einfach froh, dass wir endlich wieder drei Punkte geholt haben“, sagte Buchwieser erleichtert.

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