Eishockey

Eisbären Berlin hinken ihren Ansprüchen hinterher

Als Hauptgrund für die unbefriedigende Lage hat Trainer Clément Jodoin die mangelnde Durchschlagskraft in der Offensive ausgemacht.

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Berlin. Das haben sie sich anders vorgestellt. Durch die beiden Niederlagen am Wochenende rutschten die Eisbären Berlin auf den achten Platz ab – einen Rang, der am Ende der regulären Spielzeit nur für die Teilnahme an den Pre-Playoffs reichen würde.

Als Hauptgrund für die unbefriedigende Lage hat Trainer Clément Jodoin die mangelnde Durchschlagskraft in der Offensive ausgemacht: "Seit Beginn der Saison tun wir uns schwer, Tore bei fünf gegen fünf zu schießen", sagte er nach der 1:4-Niederlage gegen Wolfsburg am Sonntag und bemühte die Statistik: Weniger als zwei Treffer pro Spiel hätten die Eisbären im Schnitt erzielt, wenn beide Teams vollständig auf dem Eis standen. "In diesem Bereich müssen wir besser werden", so der Kanadier.

Berliner fehlt es an Konstanz

Lange hatten die Berliner diese Schwäche durch ihr effizientes Überzahlspiel kompensieren können. 22 Tore schossen sie bereits im Powerplay, das zwischenzeitlich das gefährlichste der Liga war. In den vergangenen Spielen fielen die Eisbären in dieser Wertung aber auf den fünften Rang zurück. "Wir haben zuletzt in Überzahl nicht mehr so viel getroffen. Das macht einen großen Unterschied", sagte Jodoin.

Dass es den Berlinern bisher an Konstanz fehlt, hat für den Trainer aber auch Gründe, die laut ihm nicht in seiner Macht liegen: "Die Liga ist besser und ausgeglichener als in der letzten Saison", sagte er. Gerade jene Mannschaften, die in der vergangenen Spielzeit noch am Tabellenende standen, seien stärker geworden.

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