Eishockey

Eisbären wachen in Iserlohn zu spät auf und verlieren 2:3

Die Treffer von Sheppard und Rankel reichen nicht, um die schwachen ersten 30 Minuten des Spiels vergessen zu machen.

Eisbären-Torwart Kevin Poulin im Einsatz

Eisbären-Torwart Kevin Poulin im Einsatz

Foto: Carmen Jaspersen / dpa

Seine Mannschaft habe zuletzt ein gutes Niveau erreicht, das nur an ein paar Stellen noch verbesserungswürdig sei, hatte Clément Jodoin, Trainer des EHC Eisbären, jüngst gesagt. Beim Spiel in Iserlohn traten die Berliner am Freitag jedoch auf, als bestünde beim Vizemeister der Deutschen Eishockey Liga (DEL) weit mehr Steigerungsbedarf als angenommen. Die Eisbären, gerade noch Sieger bei Tabellenführer Mannheim (3:2), beließen es beim Elften lange mit einer eher passiven Rolle und unterlagen 2:3 (0:1, 1:2, 1:0).

Nach Toren von Jonathan Matsumoto (20.), Travis Turnbull (29.) und Dylan Yeo (29.) lagen sie bereits 0:3 zurück, ehe sie das Tempo anzogen. „Das hat uns das Spiel gekostet“, sagte Stürmer Martin Buchwieser. Durch James Sheppard kamen die Eisbären noch im zweiten Drittel zum ersten Treffer (39.). Diesen Schwung konnten die Berliner jedoch nicht mit in den Schlussabschnitt nehmen, Iserlohn hielt dagegen und erlaubte erst spät das zweite EHC-Tor, das Kapitän André Rankel erzielte (60.). Am Sonntag empfangen die Eisbären, die auf Platz sieben abrutschten, nun die Grizzlys Wolfsburg.