Eishockey

Eisbären empfangen Straubing zum verkappten Topspiel

Von wegen graue Maus: Mit Straubing treffen die Eisbären auf eines der DEL-Teams der Stunde. Welche Erfolgssträhne hält?

Jens Baxmann (r.) und die Eisbären wollen die nächsten Punkte einheimsen.

Jens Baxmann (r.) und die Eisbären wollen die nächsten Punkte einheimsen.

Foto: Matthias Balk / dpa

Berlin.  Aus Marketingsicht ist der Termin für das nächste Heimspiel der Eisbären am Dienstag (19.30 Uhr, Telekomsport) gegen die Straubing Tigers eigentlich eine mittlere Katastrophe. Unter der Woche kommen schon traditionell deutlich weniger Zuschauer als am Wochenende. Da hilft es kaum, dass der kommende Gegner in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) nicht gerade als Publikumsmagnet verschrien ist.

Sportlich kommt es den Berlinern allerdings durchaus entgegen, dass sie nur zwei Tage nach dem Auswärtssieg in Ingolstadt am Sonntag schon wieder aufs Eis müssen. „Wir sind gerade in einem guten Rhythmus, von daher sollte uns das entgegenkommen“, meint Verteidiger Frank Hördler. Nachdem man zuvor bereits Düsseldorf bezwingen konnte, ebenfalls ein direkter Konkurrent, sind die Eisbären nun wieder mittendrin im Kampf um Platz vier.

Neu-Organisation hat sich ausgezahlt

„Ich ziehe meinen Hut vor meinem Team. Wir haben als Mannschaft gut gespielt und gekämpft. In der vergangenen Woche haben wir in der Defensive einiges umorganisiert. Das hat in den zwei Spielen auf jeden Fall funktioniert“, lobte Trainer Clément Jodoin den Auftritt seiner Mannschaft. Gegen Ingolstadt war vor allem das Unterzahlspiel der Berliner überragend.

Gegen Straubing will der EHC den Schwung aus den jüngsten Partien mitnehmen. Mit elf Punkten aus den vergangenen fünf Spielen ist Berlin in der DEL hinter dem souveränen Tabellenführer aus Mannheim (zwölf) momentan die Mannschaft mit der besten Verfassung. Direkt dahinter folgen mit zehn Zählern dann aber schon die Straubing Tigers. Es sieht ganz so aus, als wäre das Duell gegen die vermeintlich graue Maus fast so eine Art Spitzenspiel.

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