Eishockey

Eisbären-Profi Buchwieser: "Wir sind auseinandergefallen"

Beim 0:3 in Augsburg haben die Eisbären Berlin eine sehr schwache Leistung gezeigt.

Foto: pa

Augsburg. Die Eisbären Berlin verpassten durch die 0:3-Niederlage bei den Augsburger Panthern am Sonntag nicht nur die Chance, sich auf den fünften Tabellenplatz der Deutschen Eishockey Liga (DEL) vorzuschieben. Sie mussten vor allem eine bedenklich schwache Leistung verarbeiten.

"Wir waren einfach nicht bereit, die Zweikämpfe anzunehmen", räumte Angreifer Martin Buchwieser bei Telekom Sport ein. "Augsburg war immer einen Schritt schneller, aggressiver und hat mehr Körper gespielt – und wir sind einfach nicht ins Spiel hineingekommen." Den frühen Rückstand nach nur 19 Sekunden mochte er nicht als Begründung für die ernüchternde Vorstellung gelten lassen: "Das sollte eigentlich keine große Rolle spielen. Wir haben das erste Drittel auch noch ganz vernünftig zu Ende gespielt, aber dann sind wir auseinandergefallen", sagte Buchwieser.

Auch Trainer Clément Jodoin monierte die mangelnde Einstellung des Teams

"Wenn die Gedanken nicht richtig beim Spiel sind, hat das Folgen", sagte er. Außerdem kritisierte der Kanadier individuelle Fehler: Allen Gegentoren seien "falsche Entscheidungen" seiner Spieler vorausgegangen. "Wenn man drei dumme Tore kassiert, ist es schwer, ins Spiel zurückzukommen", meinte Jodoin. Insgesamt hätten die Augsburger mehr Zweikämpfe gewonnen, gut in Unterzahl gespielt und damit den Sieg verdient gehabt.

Der Trainer hofft nun auf Lerneffekte: "Es ist eine lange Saison, und beim nächsten Mal werden wir bereit sein", sagte er. Das müssen die Eisbären bereits am Donnerstag (19.30 Uhr) unter Beweis stellen, wenn sie den Tabellendritten Düsseldorfer EG in der Arena am Ostbahnhof empfangen.

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