DEL

Eisbären bezwingen Wolfsburg im Penaltyschießen

Gegen den Vorletzten mit Ex-Kollege Jason Jaspers lassen die Berliner einen Punkt liegen, weil sie viel zu schlampig spielen.

Bully, das Berliner Maskottchen, durfte erst nach Verlängerung und Penaltyschießen jubeln

Bully, das Berliner Maskottchen, durfte erst nach Verlängerung und Penaltyschießen jubeln

Foto: City-Press / picture alliance / City-Press GbR

Manchmal dauert es nicht lange bis zum Wiedersehen. Vor nicht einmal zwei Wochen trug Jason Jaspers noch das Trikot des EHC Eisbären. Am Freitag nun stand der Stürmer im Dress der Grizzlys Wolfsburg in der Mercedes-Benz Arena und trat gegen die Berliner an. Wolfsburgs Personalnot verschaffte ihm bessere Perspektiven, als die Eisbären ihm bieten wollten, so dass er kurzfristig wechselte. Auffällig verlief seine Rückkehr beim 3:2 (2:2, 0:0, 0:0, 0:0, 1:0) nach Penaltyschießen aber nicht.

Als erinnerungswürdig wird die Partie allgemein nicht in die Geschichte der Deutschen Eishockey Liga (DEL) eingehen. „Es war ein schlampiges Spiel“, sagte EHC-Mittelstürmer Louis-Marc Aubry. Viele Pässe wanderten etwas planlos über das Eis, beide Mannschaften nahmen sich diesbezüglich nicht viel in dieser ohne harten physischen Einsatz geführten Partie. Die zaghafte Spielweise der Berliner ließ den Vorletzten der Tabelle sogar mutig werden. Die Gäste kamen zu mehr guten Chancen.

Die jeweils ersten Gelegenheiten wurden auf beiden Seiten genutzt. Marcel Noebels traf für die Berliner (3.), Alexander Karachun 28 Sekunden später für Wolfsburg. Das 1:2 durch Alexander Weiß (9.) egalisierte der 20-jährige Charlie Jahnke mit seinem ersten DEL-Tor (12.). Es folgte viel Leerlauf, erst am Ende drückten die Eisbären aufs Tempo und drängten Wolfsburg in die Defensive. Erst im Penaltyschießen fiel die Entscheidung durch die Treffer von Florian Kettemer und Brendan Ranford.