Eishockey

Vor dem DEL-Start: Eisbären Berlin müssen aus Fehlern lernen

Am Freitag starten die Eisbären gegen Meister München. In der Champions Hockey League schwächten die Berliner sich durch Fouls.

Clément Jodoin gibt während der ersten Trainingseinheit der Saison Anweisungen an sein Team.

Clément Jodoin gibt während der ersten Trainingseinheit der Saison Anweisungen an sein Team.

Foto: dpa

Brünn. Bis zum Saisonauftakt der Deutschen Eishockey Liga (DEL) wartet noch viel Arbeit auf die Eisbären Berlin. Um am Freitag (19.30 Uhr) in der Arena am Ostbahnhof gegen den Meister EHC Red Bull München bestehen zu können, muss der neue Trainer Clément Jodoin gravierende Schwächen seines Teams beheben. Diese traten bei den vier Niederlagen in der Champions Hockey League (CHL) offen zutage.

Das derzeit größte Problem ist dem 66 Jahre alten Kanadier bewusst: "Wir hatten die Chance, das Spiel zu gewinnen, aber einige unnötige Strafen haben uns den Sieg gekostet", räumte Jodoin nach dem 3:4 gegen Kometa Brünn (Brno) am Sonntag ein. Tatsächlich schafften es die Eisbären in der CHL kein einziges Mal, über sechzig Minuten eine konstante Leistung abzurufen. Durch viele Fouls schwächten sie sich immer wieder selbst und kassierten in Unterzahl entscheidende Tore. Auch Angreifer Sean Backman, der das frühe 1:0 gegen Tschechiens Meister erzielt hatte, gab sich selbstkritisch: "Wir haben phasenweise gut gespielt, aber unsere Fehler haben uns geschadet."

Kommendes Wochenende muss sich erweisen, ob die Leistungen im Europapokal auch für die DEL richtungsweisend sind. Während die Eisbären ihre Hoffnungen in der CHL trotz großer Ambitionen bereits frühzeitig beenden mussten, präsentierten sich nicht nur die Münchener, sondern auch die Nürnberg Ice Tigers mit jeweils drei Siegen aus vier Spielen erfolgreich. Auf die Franken werden die Berliner am Sonntag in ihrem zweiten DEL-Spiel treffen.

Mehr über die Eisbären Berlin:

Eisbären gehen in Europa unter wegen vieler Strafen

Eisbär Noebels lässt für die NHL sein neues Haus stehen

© Berliner Morgenpost 2018 – Alle Rechte vorbehalten.