Eishockey

Berliner Eisbären erleben 1:6-Debakel in Zug

Nach der dritten Niederlage in Folge wird es langsam eng für den EHC mit dem Einzug in die nächste Runde der Champions League

EHC-Torhüter Marvin Cüpper hatte viel Arbeit bei seinem ersten Saisoneinsatz

EHC-Torhüter Marvin Cüpper hatte viel Arbeit bei seinem ersten Saisoneinsatz

Foto: Urs Flueeler / dpa

Für den EHC Eisbären rückt der Einzug in die nächste Runde der Champions Hockey League in immer weitere Ferne. Der Berliner Eishockeyklub verlor am Freitag mit dem 1:6 (1:1, 0:3, 0:2) beim EV Zug auch sein drittes Gruppenspiel und bleibt punktloser Tabellenletzter. Zwar begann die Mannschaft von Trainer Clément Jodoin gut, zeigte sich ambitioniert gegen die Schweizer und ging durch ein Tor von Verteidiger Jonas Müller in Führung (11.). Doch mit dem schnellen Ausgleich durch Carl Klingberg (15.) verloren die Berliner die Kontrolle über die Partie und schlitterten in ein Debakel.

Einmal mehr brachten unnötige Strafzeiten die Eisbären in Bedrängnis, zudem unterliefen den Berlinern immer wieder haarsträubende Fehlpässe in der Vorwärtsbewegung, was es den Schweizern leicht machte. Bei noch drei ausstehenden Partien müssten die Eisbären alle weiteren Gruppenspiele gewinnen, um noch Platz zwei in der Tabelle erringen zu können und die erste Play-off-Runde zu erreichen. Am Sonntag treten die Berliner bei Kometa Brno an (17 Uhr, DAZN), im Oktober folgen die Partien gegen Neman Grodno (Weißrussland).

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