Eishockey

Zwei Heimspiele für die Eisbären in der Champions League

Mit der Partie gegen Zug bestreiten die Eisbären ihr erstes Pflichtspiel der neuen Saison und präsentieren sich auch erstmals daheim.

EHC-Trainer Clément Jodoin freut sich auf den Saisonstart

EHC-Trainer Clément Jodoin freut sich auf den Saisonstart

Foto: Gregor Fischer / dpa

Die Vorbereitung des EHC Eisbären verlief nach Plan. Fünf Spiele absolvierten die Berliner, allesamt gewannen sie. Sogar gegen hochkarätige Konkurrenz aus Russland. Doch mit der Partie am Freitag gegen die EV Zug ist die Zeit des Probierens vorüber, das erste Pflichtspiel steht bevor. „Jetzt müssen wir bereit sein. Dafür haben wir einen Monat gearbeitet“, sagt Trainer Clément Jodoin. Nachdem die Berliner alle Tests auswärts bestritten haben, ist das erste Gruppenspiel in der Champions Hockey League (CHL) gegen den Schweizer Viertelfinalisten auch der erste Heimauftritt des Vizemeisters der Deutschen Eishockey Liga (DEL) in dieser Saison (19.30 Uhr, Wellblechpalast/Sport1).

Auftakt im Welli

Nach einem Jahr Pause sind die Berliner zum vierten Mal in der CHL vertreten. In der Gruppenphase treffen sie am Sonntag erneut daheim auf den tschechischen Meister HC Kometa Brno (17 Uhr, Wellblechpalast). „Das sind gute Teams, die Tore schießen können“, so Jodoin, der klare Ziele hat. „Es wird Zeit, die CHL etwas deutscher zu machen“, sagt er bezüglich der mageren Erfolgsbilanz der DEL-Klubs in den vergangenen Jahren. Die Berliner, die in zwei Wochen mit der Partie gegen Meister München auch in die DEL starten, müssen zum CHL-Auftakt auf die Stürmer André Rankel (Becken) und Florian Busch (Rippen) sowie auf Verteidiger Frank Hördler (Muskulatur) verzichten.

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