Eishockey

Eisbären Berlin zurück in Champions Hockey League

Drei deutsche Teams sind im Feld der 32 Mannschaften vertreten. Die Liga ist finanziell lukrativ.

Cheftrainer Clement Jodoin gibt seinen Spielern während des Trainings Anweisungen

Cheftrainer Clement Jodoin gibt seinen Spielern während des Trainings Anweisungen

Foto: Picture Alliance

Berlin. Die Eisbären Berlin freuen sich auf die finanziell attraktive Champions Hockey League. Im ersten Spiel seiner Vierer-Gruppe empfängt der deutsche Vizemeister am 31. August den EV Zug aus der Schweiz. Die weiteren Berliner Gegner der Gruppe D sind bei der fünften CHL-Auflage Kometa Brünn (Brno) und Neman Grodno aus Weißrussland. Die jeweils ersten beiden der acht Vierergruppen kommen weiter.

Der neue Eisbären-Trainer Clémont Jodoin wollte sich am Donnerstag nicht auf eine spezielles Ziel festlegen. "Ich will immer gewinnen. Wir repräsentieren das deutsche Eishockey und ich freue mich auf hochkarätige Spiele", sagte der Kanadier. Er zeigte sich zufrieden, dass seine Spieler schon vor dem Saisonstart am 14. September in der Neuauflage des DEL-Finales gegen den EHC Red Bull München gefordert sind. In der vorigen Saison waren die Eisbären nicht in der Champions Hockey League dabei.

Champions-League-Gewinner winken 365 000 Euro

Der DEL-Champion aus München und erstmals die Ice Tigers aus Nürnberg sind die weiteren deutschen Teilnehmer der Gruppenphase, in der 32 Teams aus 13 Ligen antreten. Dem Champions-League-Gewinner winken 365 000 Euro. Jedes Team erhält als Antrittsprämie 200 000 Euro Reisekosten-Zuschuss. Die Spiele mit deutscher Beteiligung überträgt Sport1.

Insgesamt schütten die Veranstalter in diesem Jahr 1,94 Millionen Euro aus. Für die kommenden Jahre bis zum vorläufigen Vertragsende in der Saison 2022/23 ist jeweils eine Steigerungsrate vereinbart. CHL-Geschäftsführer Martin Baumann ist mit seinem Produkt hoch zufrieden, mit der Zuschauer-Entwicklung in Deutschland noch nicht: "Da ist noch Luft nach oben", sagte der Schweizer. Im Vorjahr sahen rund 3600 Zuschauer die Partien in Deutschland im Schnitt.

DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke versprach den Zuschauern die Präsenz eines "Großteils der deutschen Olympia-Sibermedaillen-Gewinner". Einer von ihnen, der Nürnberger Patrick Reimer bezeichnete es als "große Auszeichnung", an der Champions League teilzunehmen. Meistermacher Don Jackson aus München könnte sich vorstellen, "den Pott zu holen". In der Vorsaison hatte sich das finnische Team Jyp Jyväskylä den Pokal gesichert.

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