Deutscher Eishockey-Bund

Reindl als DEB-Präsident bestätigt - Olympiateam geehrt

Alle Spieler sowie Trainer Sturm wurden zu DEB-Ehrenmitgliedern ernannt.

Franz Reindl ist als Präsident des Deutschen Eishockey-Bundes wiedergewählt worden.

Franz Reindl ist als Präsident des Deutschen Eishockey-Bundes wiedergewählt worden.

Foto: dpa

Freising. Franz Reindl ist als Präsident des Deutschen Eishockey-Bundes wiedergewählt worden.

Der 63 Jahre alte frühere Nationalspieler wurde bei der Mitgliederversammlung in Freising zusammen mit seinen Präsidiumskollegen Daniel Hopp, Marc Hindelang und Berthold Wipfler im Amt bestätigt. Das Quartett hatte den einstigen Krisen-Verband 2014 übernommen und finanziell saniert.

Auch sportliche Reformen wurden in Gang gebracht. Unter dem 2015 von Reindl überraschend verpflichteten Marco Sturm als Bundestrainer und Generalmanager gelang mit dem Gewinn der olympischen Silbermedaille im Februar in Pyeongchang der größte Erfolg im deutschen Eishockey überhaupt. Das Olympia-Team wurde bei der DEB-Mitgliederversammlung für den Erfolg geehrt: Alle Spieler sowie Trainer Sturm wurden zu DEB-Ehrenmitgliedern ernannt. Marcel Goc, Christian Ehrhoff und Patrick Reimer erhielten nach ihrem Rücktritt weitere Ehrungen für besondere Leistungen für die deutsche Nationalmannschaft.

"Ich freue mich über die einstimmige Wiederwahl, die natürlich auch für die Zukunft verpflichtet", sagte Reindl. "In meinen vier Jahren Amtszeit können wir auf eine positive Bilanz zurückblicken. Diesen angefangenen Weg möchten wir in der Zukunft erfolgreich fortsetzen."

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