Eishockey

Eisbären trauern vergebener Chance nach

Die Berliner verloren in der Verlängerung. Statt die Führung in der Halbfinal-Serie auszubauen, kassierten sie den Ausgleich.

Daniel Fischbuch will es am Montag gegen Nürnberg besser machen und in der Serie wieder in Führung gehen

Daniel Fischbuch will es am Montag gegen Nürnberg besser machen und in der Serie wieder in Führung gehen

Foto: pa

Nürnberg. Es war eine wahre Playoff-Schlacht. Doch die Eisbären hatten in der Verlängerung in Nürnberg das Nachsehen, verloren noch mit 2:3. In der Playoff-Halbfinal-Serie konnten die Nürnberger so den 1:1-Ausgleich erzwingen. „Das war schon enttäuschend und bitter“, sagte Angreifer Daniel Fischbuch bei Telekom Sport. „Wir hatten heute die Chancen.“

Eisbären geben Spiel leichtfertig aus den Händen

Doch in den entscheidenden Momenten eines ebenso hochklassigen wie ausgeglichenen Spiels hatten die Berliner das Nachsehen. Sie ließen Sekundenbruchteile vor dem Ende des zweiten Drittels den Ausgleich durch Nationalspieler Leonhard Pföderl zu. „Das 2:2 haben wir ihnen zu leicht gegeben“, monierte Fischbuch. In der Verlängerung vergaben die Eisbären dann einige hochkarätige Torchancen und verloren schließlich in der 77. Minute den Nürnberger John Mitchell aus den Augen, der nahezu unbehelligt den Siegtreffer erzielen konnte.

Grundsätzliche Änderungen sind vor dem dritten Spiel, das am Ostermontag (15 Uhr) in Berlin stattfindet, aber nicht notwendig. „Wir müssen einfach unser Spiel spielen, dann wird es schon klappen“, sagte Fischbuch. Schließlich hatten die Eisbären auch am Samstag mit ihrem schnellen Angriffsspiel die starke Defensive der Gastgeber immer wieder vor große Probleme gestellt. Nur ihre Chancen hatten sie weniger konsequent genutzt als beim 5:1-Sieg im ersten Spiel am Freitag. Auch Trainer Uwe Krupp war mit der Leistung insgesamt zufrieden: „Mir gefällt, wie meine Mannschaft spielt“, sagte er.

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