Eishockey

Schwenningen für Eisbären immer eine Reise wert

Die Eisbären reisen gern nach Schwenningen. Schon die erste Partie im Südwesten hatten sie gewonnen. Auch am Freitag gewannen sie dort 2:1.

Traf zum 2:1 gegen Schwenningen: Andre Rankel (r.)

Traf zum 2:1 gegen Schwenningen: Andre Rankel (r.)

Foto: nph / Engler / picture alliance / nordphoto

Schwenningen.  Mit Auswärtsspielen war es bei den Eisbären zuletzt ja so eine Sache. Von den vergangenen sechs Partien in der Fremde gewann der EHC nur eine. Trotzdem waren die Berliner am Freitag mit breiter Brust nach Schwenningen gereist, denn gegen die Wild Wings hatten die Eisbären fast immer gut ausgesehen. Und so blieb es auch dieses Mal: Im letzten Spiel vor der Olympiapause siegten die Berliner mit 2:1 (1:1, 1:0, 0:0).

Krupp muss alle Reihen umbauen

Dabei musste Trainer Uwe Krupp improvisieren. Neben Blake Parlett (Fingerbruch) fiel auch Nick Petersen wegen Krankheit aus, so dass Krupp komplett neue Reihen aufs Eis schickte. „Wir wollen trotzdem Gas geben“, sagte er, doch zunächst waren die Wild Wings am Drücker. Nach 71 Sekunden brachte Stefano Giliati die Gastgeber in Führung.

Berlin kam anfangs kaum zu klaren Chancen, der Ausgleich fiel eher zufällig: Der Schuss von Jamie MacQueen (9.) ging daneben, wurde aber von einem Schwenninger unhaltbar abgefälscht. Nun kamen die Eisbären besser ins Spiel – kurz vor Ende des zweiten Drittels traf André Rankel zum 2:1. Das Spiel wogte aber weiter hin und her, lediglich bei den Strafzeiten lag Berlin deutlich vorn. Doch Torwart Marvin Cüpper war auch in Unterzahl ein sicherer Rückhalt und sicherte mit starken Paraden den Eisbären-Sieg.

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