DEL

Eisbären feiern Sieg in Iserlohn

Die Eisbären lassen sich in Iserlohn nicht von einem schnellen Rückstand schocken. Und erst recht nicht von einer holprigen Anreise.

Marcel Noebels traf in Iserlohn doppelt für die Eisbären

Marcel Noebels traf in Iserlohn doppelt für die Eisbären

Foto: Fotostand / picture alliance / Fotostand

Iserlohn.  Die Eisbären bleiben das beste Auswärtsteam der Deutschen Eishockey-Liga. Die Berliner siegten am Freitag bei Schlusslicht Iserlohn Roosters mit 6:3 (1:2, 2:0, 3:1) – es war der vierte Erfolg auf fremdem Eis. Die Reise hatte denkbar schlecht begonnen: Nach dem Orkan "Xavier" mussten die Eisbären umplanen. Statt mit der Bahn ging es mit dem Bus ins Sauerland, wo die Mannschaft nach acht Stunden Fahrt erst verspätet eintraf.

Auch auf dem Eis lief zunächst wenig zusammen, nach vier Minuten führte Iserlohn mit 2:0. "Da haben wir uns das Leben selbst schwer gemacht", sagte Stürmer Marcel Noebels. Nach dem Anschlusstreffer durch Sean Backman (10.) war Berlin das bessere Team.

Ein Doppelschlag durch James Sheppard (25.) und Louis-Marc Aubry (26.) sowie drei weitere Treffer im Schlussdrittel durch Noebels (43.), erneut Aubry (49.) und Mark Olver (60.) sorgten für den ersten Sieg in Iserlohn seit 2014. Dabei hatte der EHC Glück, dass nach dem 5:3 ein weiteres Tor der Roosters wegen zu hohen Stocks nicht zählte.

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