Eishockey

Eine Null sorgt für Erleichterung bei den Eisbären

Gegen Düsseldorf gelingt eines der wenigen Spiele ohne Gegentor. Das tut den Eisbären gut, die am Sonntag den ERC Ingolstadt empfangen.

Die Eisbären hatten gegen Düsseldorf etwas zu feiern

Die Eisbären hatten gegen Düsseldorf etwas zu feiern

Foto: City-Press / picture alliance / City-Press Gb

Zu feiern gibt es auf jeden Fall etwas am Sonntag, denn Bully hat Geburtstag. Das Maskottchen des EHC Eisbären wird 15 Jahre alt. Offiziell zumindest. Hinter vorgehaltener Hand ist auch von 16 Jahren die Rede. Egal, der Stoffriese auf Kufen wirkt ohnehin alterslos und mindestens noch so frisch wie am ersten Tag.

So motiviert wie damals wird er dann auch herumlaufen in der Mercedes-Benz Arena. Vor dem Spiel der Eisbären gegen den ERC Ingolstadt (14 Uhr), dazwischen, danach. Er wird die Zuschauer anfeuern, die Daumen zu drücken, damit die Serie hält. Fünf Mal in Folge siegten die Eisbären daheim mit dem 5:0 gegen Düsseldorf am Freitag, dem EHC-Erfolg mit der höchsten Tordifferenz in dieser Saison der Deutschen Eishockey Liga (DEL).

Negatives Torverhältnis

Beide Seiten des Doppelpunktes tun den Eisbären gut. „Ich bin zufrieden mit der Abwehrleistung der gesamten Mannschaft“, sagte Trainer Uwe Krupp. Die Verteidigung hob auch Jens Baxmann heraus. „Es ist schön, dass mal die Null steht. Zumal der Trainer viel Wert auf die Defensive legt. Wir haben viele Gegentore gekriegt bisher“, sagte der Abwehrspieler.

Fast dreimal schlägt es sonst beim EHC pro Spiel ein, was das Torverhältnis bei 63:65 negativ macht. Erst zum zweiten Mal in dieser Saison blieben die Berliner ohne Gegentreffer. Für Torhüter Petri Vehanen war es sogar der erste Shutout.

Tendenz bestätigen

Auf der anderen Seite trafen fünf verschiedene Profis gegen die DEG. In Spencer Machacek, Kyle Wilson und Sven Ziegler auch welche, die bisher nur wenige Torerfolge hatten. „Das ist immer ganz wichtig, das gibt den Jungs Selbstvertrauen und bringt uns als Mannschaft vorwärts“, sagt Kapitän André Rankel.

Die Leistung gegen die DEG war solide, mit der Tendenz einer Steigerung. Gegen Ingolstadt, das einen Platz hinter den Berlinern auf Rang acht der Tabelle liegt, wäre eine Bestätigung dessen notwendig, um den Abstand auf die sicheren Play-off-Plätze zu verringern. Und um Bully den Geburtstag nicht zu vermiesen.