Eishockey

Eisbären müssen gegen die Kölner Mauer anrennen

In Nürnberg war das Zweikampfverhalten der Eisbären ein Problem. Jetzt bekommen es die Berliner in Köln mit einer starken Abwehr zu tun.

In den Gesichtern der Eisbären-Spieler findet sich derzeit nicht viel Freude

In den Gesichtern der Eisbären-Spieler findet sich derzeit nicht viel Freude

Foto: Britta Pedersen / dpa

Berlin.  Ein Punkt, der sich sonst gern als Problem erweist, konnte diesmal als Plus verbucht werden. Kein Gegentreffer in Unterzahl, zwei Tore in Überzahl: Die Special Teams des EHC Eisbären erledigten ihre Arbeit in Nürnberg gut. Doch derzeit verschieben sich die Sorgen bei den Berlinern immer nur. Wird eine Sache verbessert, verschlechtert sich dafür eine andere, die vorher gut klappte. So unterliefen der Mannschaft von Trainer Uwe Krupp mit voller Spieleranzahl zu viele Fehler. Daher ging nach der Länderspielpause in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) bereits das fünfte Auswärtsspiel in Serie verloren beim 2:5 gegen die Ice Tigers.

Köln mit wenigsten Gegentoren

Diesmal folgten Fehlern in der Offensive mehrere Konter, die zu Toren führten. „Es war ein Spiel, in dem wir die Zweikämpfe vor unserem Tor in den entscheidenden Momenten nicht gewonnen haben. Es war eine enttäuschende Sache“, so Krupp, dessen Abwehrspieler oft zu halbherzig agierten. Mit einer solchen Arbeitsweise dürfte auch die folgende Partie eine zu hohe Hürde werden. Der Tabellensiebte tritt am Sonntag bei Krupps altem Klub an, den Kölner Haien (16.30 Uhr). Der Zweite spielt bislang souverän, vor allem in der Abwehr. Gerade einmal die Hälfte der Gegentore der Berliner (52) kassierten die Haie mit der besten Defensive der Liga. Die Mauer steht jetzt also in Köln.