CHL-Rückspiel

Eisbären kämpfen in Göteborg nur noch um die Ehre

Nach dem 1:6 im Hinspiel neigt sich die Champions-League-Saison für die Eisbären dem Ende zu. Es soll ein anständiger Abschied werden.

In Göteborg werden die Eisbären-Verteidiger Kai Wissmann (r.) und Constantin Braun (l.) wieder viel Arbeit haben

In Göteborg werden die Eisbären-Verteidiger Kai Wissmann (r.) und Constantin Braun (l.) wieder viel Arbeit haben

Foto: Britta Pedersen / dpa

Berlin.  Die Spielfläche vermittelte beim Training des EHC Eisbären einen Tag vor dem Rückspiel im Achtelfinale der Champions Hockey League am Dienstag bei Frölunda Göteborg einen recht verwaisten Eindruck. „Wir kommen aus der Pause und es fehlen wieder Spieler“, sagte Trainer Uwe Krupp, dessen Mannschaft sich zuletzt ein wenig erholen konnten vom strapaziösen Oktober.

Nach der Länderspiel-Unterbrechung der Deutschen Eishockey Liga kann André Rankel wegen eines Infektes in Göteborg nicht auflaufen. Ausfallen werden weiterhin Marcel Noebels, Laurin Braun und Frank Hördler. Top-Scorer Nick Petersen erhält eine Pause, er war beim Deutschland Cup für Kanada im Einsatz gewesen. Jonas Müller, der für das deutsche Nationteam in Augsburg auflief, wird den Eisbären zur Verfügung stehen. Dazu kehrt Florian Busch (Knie) zurück.

Viermal auswärts

Nach dem 1:6 im Hinspiel vor einer Woche sind die Aussichten für den EHC denkbar schlecht. „Wir haben eine Lehrstunde bekommen, es wird nicht leichter“, sagt der Trainer. Er sieht die Partie dennoch nicht als unnützen Ausflug. „Wir wollen etwas aus dem Spiel für uns herausholen“, so Krupp.

Vor allem die Defensive kann lernen, wie sie gegen starke Gegner auftreten muss. In Nürnberg am Freitag und in Köln am Sonntag warten bereits die nächsten gefährlichen Kontrahenten auf die Berliner, vor denen nach der Pause mit insgesamt vier Auswärtsspielen binnen einer Woche wieder anstrengende Tage liegen.