DEL

Gegner der Eisbären werden nicht mehr bestraft

Die Berliner treten nach dem 2:3 in München nun in Straubing an und spielen dort in pinken Trikots. Auch am Sonntag in Berlin.

Tanz um den Puck mit Eisbären-Verteidiger Frank Hördler (l)

Tanz um den Puck mit Eisbären-Verteidiger Frank Hördler (l)

Foto: Klaus-Dietmar Gabbert / dpa

Berlin.  Jedes Jahr wird es bei den Eisbären Berlin im Oktober etwas bunter. Nicht, weil sie den Herbst in die Hallen der Deutschen Eishockey Liga (DEL) holen, sondern weil sie Pink zur Farbe des Monats machen. Mit knallig gefärbten Handschuhen spielen die Berliner bereits seit einigen Partien, am Freitag ziehen sie bei den Straubing Tigers auch pinkfarbene Trikots an (19.30 Uhr. Als Zeichen im Kampf gegen den Krebs. Nach Straubing reisen die Eisbären diesmal nicht aus Berlin an. Sie spielten am Mittwoch bereits in München und blieben daher im Süden. Die Partie beim Meister bot einige gute Ansätze, mit 2:0 führte der EHC. „Leider hatten wir fünf Minuten drin, in denen wir unkonzentriert waren“, sagte Kapitän André Rankel.

Das Gute gesehen

In dieser Zeit drehten die Gastgeber das Spiel, die Eisbären unterlagen 2:3. Rankel mochte dennoch das Gute nicht vergessen: „Die Art und Weise, wie wir gespielt haben, sollte uns positiv stimmen. Wenn wir so weiterspielen, werden wir noch viele Punkte holen.“ Vielleicht wäre das einfacher, wenn die Berliner öfter in Überzahl spielen könnten. In den letzten beiden Partien erhielten sie kein einziges Powerplay. „So etwas habe ich bislang noch nie erlebt“, sagte Rankel, dessen Mannschaft die Aktion mit den pinkfarbeneen Trikots auch am Sonntag beim Heimspiel fortführt. Gegner sind dann die Schwenninger Wild Wings (14 Uhr).