Nachrichten

Eisbären nach Niederlage in Bremerhaven „riesig enttäuscht“

Fünf Siege, fünf Niederlagen - bei den Eisbären ist nur eines sicher: die Unsicherheit.

Die Eisbären - hier im Spiel gegen Zug bei der Champions League

Die Eisbären - hier im Spiel gegen Zug bei der Champions League

Foto: Urs Flueeler / dpa

Nach zehn Spieltagen in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) gibt es bei den Eisbären Berlin nur eine Konstante: die erstaunliche Unbeständigkeit. Fünf Siege und fünf Niederlagen stehen in der Bilanz, das Torverhältnis liegt bei 30:30. Kaum einmal spielte der Tabellensechste über sechzig Minuten gleichmäßig gut, auf überzeugende Auftritte folgten oft Enttäuschungen.

Auch am vergangenen Wochenende zeigten die Eisbären zwei völlig unterschiedliche Gesichter: Dem zeitweise furiosen 7:4-Torfestival beim ERC Ingolstadt folgte am Sonntag eine ärgerliche 1:3-Niederlage in Bremerhaven beim Liganeuling Fischtown Pinguins. „Wir sind riesig enttäuscht“, sagte Kapitän André Rankel nach dem Spiel im TV-Interview bei „telekomeishockey.de“. „Wir wollten an diesem Wochenende unbedingt sechs Punkte holen, und das haben wir nicht geschafft“.

Dabei hatten die Eisbären das Spiel über weite Strecken dominiert. Im Schlussdrittel machten sie beim Stand von 1:1 mächtig Druck, anders als knapp zwei Tage zuvor in Ingolstadt mangelte es aber an der Effektivität vor dem gegnerischen Tor – wie schon oft in dieser Saison. „Natürlich ist das bitter. Wir waren näher am nächsten Treffer als Bremerhaven, haben es aber nicht geschafft, den Puck über die Linie zu bringen“, sagte Rankel.

Besser machen können es die Berliner schon am Mittwochabend: Dann steht bei den Iserlohn Roosters das dritte DEL-Auswärtsspiel nacheinander auf dem Programm (19.30 Uhr). Durch zwei Siege am Wochenende haben sich die Sauerländer nach einem schwachen Saisonstart auf den zehnten Tabellenplatz vorgearbeitet.