Deutsche Eishockey Liga

Beim 4:3 in Düsseldorf trifft der nächste neue Eisbär

Auch im zweiten DEL-Spiel zeigen die Zugänge der Eisbären, dass sie eine gute Ergänzung des Kaders sind. Wilson erzielt sein Premierentor.

Kyle Wilson (Nummer 21, M.) erzielte sein erstes DEL-Tor

Kyle Wilson (Nummer 21, M.) erzielte sein erstes DEL-Tor

Foto: Rainer Jensen / dpa

In der Fremde trifft man oft auf Bekannte, gerade wenn ein Klub so viele Spieler ausbildet wie der EHC Eisbären. Die erste Dienstreise der neuen Saison in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) führte die Berliner gleich an einen Ort, an dem ihre Arbeit mit jungen Spielern besonders geschätzt wird. Gleich sechs Profis beschäftigt die Düsseldorfer EG, die einst in jungen Jahren das Trikot der Eisbären trugen. Alexander Barta, Christoph Gawlik, Mathias Niederberger, Henry Haase, Daniel Weiß und Eduard Lewandowski spielen derzeit bei den Rheinländern.

Zweites Spiel, zweiter Sieg

Dem aktuellen Aufgebot der Berliner war selbst mit so geballter Eisbären-Erfahrung jedoch nicht beizukommen. Mit 4:3 (2:2, 2:0, 0:1) setzte sich die Mannschaft von Trainer Uwe Krupp bei der DEG durch und gewann damit auch das zweite Saisonspiel. Das bedeutet auch die Tabellenführung.

Wie beim 5:2 am Freitag gegen Straubing fiel auch diesmal auf, dass die neuen Spieler schnell in das Team gefunden haben und wertvolle Ergänzungen sind. Nach dem 0:1 von Kurt Davis (11.) erzielte Kyle Wilson sein Premierentor in der DEL (14.). Nur zwei Minuten später traf Neuling Jamie MacQueen. Allerdings musste der EHC schnell den Ausgleich durch Davis hinnehmen (19.)

Zwei Überzahltore entscheiden

Etwas wild war es im ersten Abschnitt zugegangen. „Wir haben ziemlich chaotisch gespielt, wenig strukturiert. Wir waren zu weit weg von den Gegenspielern“, so Kapitän André Rankel. Im zweiten Drittel war alles sortierter. Und mit zwei Überzahltreffern durch Rankel (36.) und Zugang Nicholas Petersen (39.), der schon sein drittes Tor für den EHC erzielte, gaben die Berliner der Partie eine klare Richtung.

Petersen wurde bei seinem Tor von Daniel Fischbuch unterstützt, dem vierten Neuling beim EHC Eisbären, der zwar noch kein Tor erzielt hat, dafür aber Vorlagen gab. Stürmer Fischbuch kam vor der Saison aus Düsseldorf nach Berlin. Zumindest für diesen Tag, an dem Maximilian Kammerer noch für den Anschluss sorgte (53.), brachte ihm das den größeren Erfolg.