Eishockey

Eisbären verlieren zweite Partie in der Champions League

Die Berliner sind zufrieden mit den ersten beiden Partien im kontinentalen Wettbewerb. Die nächste Runde zu erreichen, scheint möglich.

Trainer Uwe Krupp bemängelt die Chancenverwertung im zweiten Spiel

Trainer Uwe Krupp bemängelt die Chancenverwertung im zweiten Spiel

Foto: Maurizio Gambarini / dpa

Berlin.  Die Intensität der ersten Partie bekamen die Eisbären am Sonntag zu spüren. „Wir waren nicht so frisch wie am Freitag“, sagte Trainer Uwe Krupp nach dem zweiten Spiel des EHC Eisbären in der Champions Hockey League. So folgte dem 2:1 gegen Lulea Hockey (Schweden) vor 6308 Zuschauern in der Mercedes-Benz Arena ein 2:4 (1:1, 0:2, 1:1) gegen Saipa Lappeenranta.

Dabei erarbeiteten sich die Berliner zwar viele Chancen, nutzten sie allerdings nicht. „Wir haben zu viele Kleinigkeiten falsch gemacht“, sagte Kapitän André Rankel. Besonders im zweiten Drittel wurde so der Unterschied zu den Finnen sichtbar, Saipa nutzte die wenigen Möglichkeiten sehr konsequent. „Wir haben unsere Aktionen nicht so gut ausgeführt“, sagte Trainer Krupp.

Petersen und Fischbuch treffen

Immerhin konnte er zwei Treffer der neuen Berliner Eishockeyprofis Nick Petersen (14.) und Daniel Fischbuch (48.) registrieren. Peterson hatte den Führungstreffer erzielt, Fischbuch verkürzte auf 2:3. Beide spielen gemeinsam mit Darin Olver in einer Angriffsreihe.

Insgesamt zeigte sich der Übungsleiter nach den Spielen gegen die starken Skandinavier zufrieden. „Ich glaube, die Richtung stimmt“, so Krupp. Sein Team muss nun am 8. und 10. September in Lulea und Lappeenranta zu den Rückspielen der Gruppenphase antreten und mindestens Zweiter werden, um in die erste Play-off-Runde einzuziehen. Die Chancen dazu stehen nach den Auftritten in den Heimspielen nicht schlecht.