Eishockey

Für Eisbären ist im DEL-Viertelfinale nun "alles möglich"

Die Eisbären sind nach ihrem starken Auftritt in München weiter im Rennen um die Meisterschaft. Nun wollen sie die Serie ausgleichen.

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München. Die Eisbären Berlin hoffen nach dem überzeugenden 3:0 beim EHC Red Bull München wieder auf den großen Coup im Viertelfinale der Deutschen Eishockey Liga (DEL). "Wir dürfen kein Spiel mehr verlieren. Aber wir müssen nicht auf das große Bild schauen, sondern von Wechsel zu Wechsel und von Drittel zu Drittel. Dann ist alles möglich", sagte Trainer Stéphane Richer am Sonntagabend.

Eisbären haben Chance auf den Ausgleich

Noch liegen die Eisbären in der Best-of-seven-Serie mit 2:3 hinten, haben aber am kommenden Freitag (19.30 Uhr) in eigener Halle die Chance auf den Ausgleich. Richer hofft, dass sein Team dann an die starke Vorstellung vom Sonntag anknüpfen kann. "Wir haben alles gegeben und verdient gewonnen. Nun müssen wir in Spiel sechs die gleiche Leistung bringen", sagte er. Vor allem setzt der Kanadier darauf, dass den Berlinern erneut ein erfolgreicher Start gelingt: "Es ist besonders gegen München wichtig, dass wir das erste Tor schießen. Sie müssen dann mehr Druck machen, und wir können auf Konter warten."

Veränderte Angriffsformation bringt den Eisbären Erfolg

Richer rühmte seine Mannschaft für ihren "Charakter" und eine geschlossene Leistung "von Spieler eins bis 21". Doch auch er selbst hatte mit einem entscheidenden Schachzug zum Sieg beigetragen: Erstmals seit Wochen änderte der Coach die Angriffsformationen, um sie gezielt auf die Reihen der Münchener abzustimmen. "Das hat funktioniert und wird so bleiben", sagte er. Einer der Nutznießer der Umstellungen war Mark Olver, der erst sein fünftes Spiel nach monatelanger Verletzungspause bestritt. "Er hat eine große Rolle bekommen und eine gute Antwort gegeben", lobte der Trainer.

Doch die Eisbären haben nicht nur personelle Lehren aus der 2:5-Niederlage vom vergangenen Freitag gezogen. Auch der Wochenplan wird anders aussehen als zuletzt. "Wir werden unseren Rhythmus ändern und ab Dienstag wieder trainieren", sagte Richer.

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