Eishockey-Liga

Eisbären stürzen den Tabellenführer

Straubing galt als Außenseiter, präsentierte sich aber überraschend stark. Die Eisbären siegten zum Schluss knapp.

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DEL-Rekordmeister Eisbären Berlin hat den Straubing Tigers die erste Saisonniederlage in der Deutschen Eishockey Liga zugefügt. In einem torreichen Spiel behauptete sich der siebenfache Champion gegen den bislang überraschen starken Außenseiter knapp mit 7:5 (3:2, 2:2, 2:1). Die Niederbayern waren mit drei Siegen und damit so gut wie nie zuvor in die Spielzeit gestartet. Die Berliner von Trainer Uwe Krupp haben nun ebenfalls dreimal gewonnen.

Zwei Tage nach dem 3:2 der Eisbären bei den Grizzlys Wolfsburg ging es vor 11 210 Zuschauern in der Arena am Ostbahnhof am Sonntag hin und her. Mit 4:2 führten die Eisbären Mitte des ersten Drittels. Florian Busch mit seinem früheren Tor schon nach 79 Sekunden, Barry Tallackson (15.), André Rankel (18.) und Frank Hördler (29.) waren für die Gastgeber erfolgreich.

Doch die Gäste kamen wieder heran und glichen auch ein 5:3 durch den Treffer von Constantin Braun (36.) noch mal aus. Erst auf das sechste Berliner Tor durch T. J. Mulock (53.) hatten die Straubinger keine Antwort mehr. Braun besorgte zehn Sekunden vor dem Ende den Endstand - das Tor der Straubinger war leer.

Die Eisbären müssen schon zwei Tage nach der umkämpften Partie wieder ran. In der ersten K.o.-Runde der Champions Hockey League empfängt der Hauptstadtclub am Dienstag (19.30 Uhr) die Stavanger Oilers.