Eishockey

Berliner Eisbären wieder mit Minus in der Bilanz

Trotz der sportlich großartigen Entwicklung des Vereins endete die Saison 2011 wieder mit einem Minus von 1,9 Millionen Euro.

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Wieder ein perfektes Wochenende, zweimal spielte der EHC Eisbären in der European Trophy, zweimal gewann der deutsche Eishockey-Meister, erst in Salzburg (4:1), dann in Budweis (2:1). Mit nun insgesamt vier Siegen gehören die Berliner zu den drei Mannschaften im Turnier der 32 Klubs, die die volle Punktzahl erreicht haben. In der Nord Division liegen die Eisbären dennoch nur auf Rang zwei, weil Lulea Hockey bereits ein Spiel mehr bestritten hat.

Die Partie in Budweis erwies sich bisher als größte Herausforderung für das Team von Trainer Don Jackson. „Das war ein Spiel auf Augenhöhe mit dem besseren Ende für uns, auch aufgrund unserer besseren Chancenverwertung“, sagte Siegtorschütze und Kapitän André Rankel, der als nächstes am Sonnabend mit dem Team die Hamburg Freezers empfängt.

Trotz der sportlich großartigen Entwicklung des Vereins, der im Frühjahr 2012 die sechste Meisterschaft feierte, endete die vorherige Saison im April 2011 mit Titel Nummer fünf wieder mit einem Minus von 1,9 Millionen Euro, wie aus dem gerade im Bundesanzeiger veröffentlichten Jahresabschlussbericht hervorgeht. Das sind 200.000 Euro weniger als im Geschäftsjahr davor. Aufgefangen wird der Verlust durch eine Patronatserklärung des Anschutz Entertainment Group, der Muttergesellschaft des Klubs. Die Erklärung läuft zum Jahresende aus und muss von der AEG, der auch die EHC-Spielstätte O2 World gehört, verlängert werden.