Eishockey

Eisbär Talbot kehrt gegen die Freezers zurück

Zwölf Tage, sechs Spiele: Die Berliner müssen noch einmal ran - dieses Mal gegen Hamburg. Noch immer fallen sieben Eisbären aus, aber einer hat seine Schulterverletzung überwunden.

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Trainer und Spieler wollten es nicht sagen. Stattdessen erzählten Don Jackson und Kapitän Richie Regehr von zu wenig Respekt vor dem Gegner und von mangelnder Einstellung. Aber es war eben nur die halbe Wahrheit. Wenigstens traute sich Manager Peter John Lee, auch die andere Hälfte zu benennen. „Die Mannschaft hat es versucht, aber der Akku war leer“, sagte Lee zum 1:2 des EHC Eisbären gegen den EHC München in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL). Gesehen hatte es ohnehin jeder. Fünf Spiele in elf Tagen, noch dazu mit verletzungsbedingt schmalem Kader, zehren eben.

Begeisterung kommt da nicht auf angesichts des sechsten Spiels binnen kurzer Zeit am Sonntag gegen den Tabellenfünften Hamburg (14.30 Uhr, O2 World). Doch wie es aussieht, kann der Spitzenreiter immerhin wieder mit einem Spieler mehr planen. Angreifer Julian Talbot hat seine Schulterverletzung überstanden, womit sich die Zahl der Ausfälle auf sieben verringert. Wie es um die erneuten Knieprobleme von Denis Pederson bestellt ist, wird sich am Montag zeigen. Dann wird bei dem Stürmer eine Kernspintomographie vorgenommen.

Ungeachtet der Situation verlangt Kapitän Richie Regehr von seiner Mannschaft gegen die Freezers etwas mehr Kampf als gegen München. „Wir dürfen den Puck nicht so oft verspielen“, sagt der Verteidiger. Voraussetzung dafür wäre, dass der Sonnabend genug Erholung gebracht hat für die strapazierten Knochen des Titelverteidigers.