Niederlage

Nürnberg führt die Eisbären vor

Die Felski-Party musste ausfallen: Ausgerechnet im 900. DEL-Spiel des Berliner Urgesteins gingen die Eisbären gegen die Nürnberg Ice Tigers böse baden.

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Die Eisbären Berlin sind am Freitag ausgerechnet im 900. DEL-Spiel von Urgestein Sven Felski bei den Nürnberg Ice Tigers böse unter die Räder gekommen. Der Tabellenletzte besiegte vor allem dank vier genutzter Powerplays die Eisbären vor 5831 Zuschauern mit 6:2 (2:1, 3:0, 1:1).

Trotz der Niederlage bleiben die Berliner vor dem Spitzenspiel am Sonntag beim Tabellenzweiten Adler Mannheim Spitzenreiter der Deutschen Eishockey-Liga (DEL).

Zwar konnte Barry Tallackson die Führung von Shane Joseph aus der 8. Minute zunächst noch ausgleichen (12.), doch Jamie Pollock (20.) und der dreifache Torschütze Yan Stastny (26./32./37.) sorgten mit ihren Toren schon nach zwei Dritteln für klare Verhältnisse. Der in den letzten 20 Minuten für Rob Zepp ins Berliner Tor gerückte Kevin Nastiuk konnte auch das 1:6 durch Vitalij Aab (42.) nicht verhindern.

Der letzte Treffer des Tages war Jubilar Sven Felski (51.) vorbehalten, der sich sein besonderes Spiel sicher anders vorgestellt hatte.

Vom ersten Drittel an mussten die Berliner zudem auf Stürmer Tyson Mulock verzichten, der nach einem nicht geahndeten Stockcheck eines Nürnbergers mit Verdacht auf Gehirnerschütterung ausschied. Damit müssen die Berliner in Mannheim bereits sieben Stammspieler ersetzen.