Nach München

Niederlage schlägt Eisbären auf den Magen

Seit dem Spiel gegen den EHC München plagen sich einige der Berliner Eisbären mit einem Infekt. Für das wichtige Spiel gegen Ingolstadt am Dienstag steht der Einsatz von wichtigen Top-Spielern daher auf der Kippe.

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Die meisten Gegentore der Saison kassierte Eishockeymeister EHC Eisbären am Sonntag beim 3:5 in München. Trotzdem verzichtete Trainer Don Jackson am Tag danach auf ein reguläres Training. Dabei steht am Dienstag schon das nächste Spiel gegen den ERC Ingolstadt auf dem Programm (19.30 Uhr, O2 World). Eine sonderbare Belohnung. Zumindest auf den ersten Blick. Doch es gab durchaus nachvollziehbare Gründe für die Pause. „Mehrere Spieler plagen sich mit Infekten herum“, sagt Manager Peter John Lee.

Schon in München hatten die Profis ihre Probleme. Manche der Spieler übergaben sich während der Drittelpausen, Torhüter Kevin Nastiuk konnte nach 40 Minuten nicht mehr weitermachen und musste den Platz im Tor Rob Zepp überlassen. Mit dem Spiel selbst aber will Lee das nicht in Verbindung bringen. „Das kann nicht der Grund sein, warum wir nicht gut gewesen sind“, so der Manager. Nach dem guten Spiel zuvor sei die Mannschaft nicht konzentriert genug gewesen.

Möglicherweise machen die Infekte den Berlinern auch am Dienstag zu schaffen. „Wir hoffen, dass die Zeit ausreicht für die Regeneration“, sagt Manager Lee. Dennoch bestehe die Gefahr, dass der eine oder andere ausfällt, etwa Kevin Nastiuk oder auch Topscorer Darin Olver. Das wäre schlecht für den EHC, denn die Partie gegen Ingolstadt ist ein Spitzenspiel, der Dritte der Tabelle empfängt den Vierten. Und der befindet sich gerade in Torlaune. Gegen die Iserlohn Roosters, gegen die die Eisbären schon zweimal verloren haben, setzten sich die Panther am Sonntag mit 7:4 durch. Weitere Aussetzer der Eisbären in der Defensive sind also nicht empfehlenswert.